[wanderlust] Italien-Roadtrip III – Neapel & Amalfiküste

Der vorletzte Stopp heißt: Neapel und Amalfiküste, wo ich noch mehr Insidertipps für euch habe!

In Neapel war ich schon mal, die Amalfiküste hab ich bisher nur auf Fotos gesehen und dachte mir: WOW! Warum ich allerdings ein bisschen enttäuscht war und welche Tipps ich für euch habe, erfahrt ihr in diesem Post.

Insidertipps

Neapel

Neapel ist voll, laut, dreckig – und wahrscheinlich gerade deshalb so schön! Diese Stadt hat meiner Meinung nach einfach Charme und irgendwie ist das auch authentisch italienisch, wenn man ständig Rollerfahrern auf der Straße ausweichen muss, oder? Auch wenn das nun kein Insidertipp ist, muss ich euch doch die Galleria Umberto I empfehlen, weil mich dieser Prachtbau wirklich umgehauen hat! Ansonsten solltet ihr abends am Hafen entlang spazieren, euch ein Bier von einem der vielen Kioske holen und euch dann zu den Einheimischen an die Mauer der Promenade setzen. Super schön ist auch der Floridiana-Park auf dem Vomero-Hügel, von dem man eine tolle Aussicht auf die Stadt hat und wo man vor allem der lauten Innenstadt ein wenig entfliehen kann.

Amalfiküste

Zunächst einmal: ja, die Amalfiküste ist wunderschön – aber nicht in der Hochsaison! Dann ist sie voll, viel zu voll. Als wir mit dem Auto entlang gefahren sind, konnten wir nirgends stehen bleiben, weil es erstens ständig Stau gab und zweitens eh keine Parkplätze frei waren. Mein Tipp also: Fahrt nicht in der Hochsaison hin oder macht einen Abstecher mit dem Boot, da gibt es sogar Bootstouren, die die ganze Amalfiküste abfahren und so hat man keinen Stress mit der Parkplatzsuche. Auch Positano war mir viel zu touristisch, da haben mir die kleineren Städte Ravello oder Amalfi besser gefallen. Mein Tipp: Fahrt ein bisschen weiter nach Salerno, dort ist es auch wunderschön, nicht so touristisch und es gibt genügend (bezahlbare) Parkplätze. 

Bevor wir die Amalfiküste erkundet haben, waren wir noch einen Tag in Sorrent. Hier ist es auch ziemlich touristisch, aber wir haben ein kleines Juwel entdeckt. Direkt beim Eingang der Villa Communale (Stadtpark) liegt ein altes Kloster, wo man sich im Schatten ein bisschen ausruhen kann. Im zweiten Stock befindet sich eine Kunstgalerie, wo als wir dort waren Fotos von einem italienischen Künstler ausgestellt wurden – die Schaukel auf der Dachterrasse musste ich natürlich auch gleich mal testen :)

Bei meinem Trip habe ich mich vom *Bildatlas von Dumont “Golf von Neapel und Kampanien” inspirieren lassen. Das Heft ist in sechs Kapitel gegliedert: Neapel, Vesuv, Die Inseln, Halbinsel von Sorrent, Kampaniens Norden und Kampaniens Süden und hält jede Menge Tipps bereit, von denen ich ein paar ausprobiert habe – schließlich waren wir nur ein paar Tage hier. Schön fand ich auch die Karten zu jeder Region und die Hintergrundreportagen wie zur Pizza oder zum Kaffee. Als ich so in der Hängematte lag, das Meer rauschen gehört hab…da war das Heftchen genau das Richtige zum Schmökern…hach :)

One comment

  1. Angelika says:

    Tolle Bilder und Beschreiben von der Amalfiküste und Neapel, sind sehr brauchbare Tipps, für den nächsten Italienurlaub.
    Ich hoffe von Deinen Roadtrip kommt noch mehr. Schönen Dienstag. ♥

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