[wanderlust] Israel, Palästina & Jordanien – Insidertipps

Zwei Wochen durch Israel, Palästina und Jordanien – Abenteuer, Kulturschock und viel, viel Hummus. 

Der Orient war mir bisher so fremd, weshalb ich mich glücklich schätzen darf, dass es mich nun in diese mir fremden Länder verschlagen hat, die eigentlich nicht ganz oben auf meiner Reiseliste standen. Durch die Rundreise habe ich nur einen kleinen Einblick in die arabische Kultur bekommen und trotzdem habe ich mich dort wohl gefühlt, wahrscheinlich weil die Leute unglaublich gastfreundlich sind, das Essen so lecker und die Landschaft so vielseitig ist, sodass an jeder Ecke ein Wahnsinns-Fotospot auf dich wartet. Ich will auf jeden Fall mehr vom Orient und mich zieht es irgendwie in den Iran und Oman…wer weiß, vielleicht ja schon schneller, als man denkt…

Unsere Route

Jerusalem

Tipps 1. Durch die Via Dolorosa gehen (plant ein paar Stunden ein). 2. Auf Jerusalems Dächern zu Abend essen – mit Blick auf den Tempelberg. 3. In der Altstadt shoppen gehen…auf dem Mahane Yehuda Markt kann man sich stundenlang aufhalten. 4. Durch die Mamilla Mall flanieren und Bourekas (gefüllte Teigtaschen) im Roladin frühstücken. 5. Einen Cappuccino im Garten des österreichischen Hospiz trinken. Übernachtung: Hebron Hostel♥♥♥♥

Tagesausflug nach Bethlehem

Tipps 1. Banksy-Grafftis angucken. 2. Im Garten des Casa Nova bei einem Kaffee verschnaufen. 3. Mitbringsel in der kleinen Schreinerei kaufen (nicht zu verfehlen) und die Aussicht auf dem Dach genießen. 4. Coole Postkarten im Banksy-Shop nahe der Mauer mitnehmen.

Von Eilat nach Akaba (Jordanien)

Von Eilat aus kommt man günstiger und schneller nach Jordanien als über die King Hussein-Brücke. Ansonsten gibt es hier (außer dem Meer) nicht viel zu sehen. Mit dem Taxi kommt man zur Grenze und dann nach einem langen Prozedere auch endlich auf die jordanische Seite. Weiter geht es wieder mit dem Taxi. Wir haben eine Nacht in Akaba verbracht und uns dann ein Auto gemietet.  Unterkunft: Bedouin Garden Village ♥♥♥♥♥

Petra

Tipps Es lohnt sich in Jordanien zu übernachten, da man sich dann Eintritt in Petra spart. Wenn man mindestens eine Nacht im Land bleibt, zahlt man 50 Dinar, ansonsten 90.  Unterkunft in Dhana: Tower Hotel ♥♥♥♥♥

Wadi Rum

Tipps Wir haben eine knapp zweistündige Jeep-Tour gemacht und die war völlig ausreichend. Wer erst nachmittags kommt, hat Glück den traumhaften Sonnenuntergang in der Wüste zu sehen. Eine Übernachtung im Bedouinencamp lohnt sich auf jeden Fall. Ich fand es eine super Erfahrung und auch wenn es natürlich ein wenig touristisch ist, fand ich es doch das Geld Wert. Ich hab super geschlafen, weil es in der Wüste so wunderbar still ist. Außerdem haben wir ein paar nette Leute kennengelernt, mit denen wir unter dem unglaublichen Sternenhimel zu Abend gegessen haben. Für die Jeep-Tour, Abendessen, Frühstück und Übernachtung haben wir beide zusammen 90 Dinar gezahlt. 

Ein Bukek (Israel)

Leider wird der kleine Ort am Toten Meer sehr von russischen Touris dominiert und sogar viele Schilder sind auf russisch übersetzt. Auch sonst ist es hier sehr touristisch und ein Luxushotel reiht sich ans nächste. Deshalb haben wir uns hier nur mit Pitabrot, Hummus & Co. eingedeckt und am Strand zu Abend gegessen und uns den wundervollen Sonnenuntergang angeguckt. 

Masada

Masada ist eine alte jüdische Festung auf einem kleinen Berg am toten Meer, die unbedingt auf jeder Israel-Reiseliste stehen sollte.Geschlafen haben wir im Auto auf dem riesigen Parkplatz davor – Hostels waren wegen den Feiertagen ausgebucht und die Hotels viel zu teuer. Fazit: Im Auto schlafen gehört nicht unbedingt zu den Must-Dos…aber ist doch irgendwie aufregend! Tipps 1. Früh aufbrechen, um oben den Sonnenaufgang genießen zu können. 2. Mit Studentenausweis bekommt man Rabatt. 3. Einen ausführlichen Plan mit Erklärung gibt es an der Kasse.

Jericho und Totes Meer (Palästina)

Tipps 1. Vor dem Frühstück ein Taxi zum Wadi Quelt nehmen (Kloster in den Bergen) und zurück wandern. 2. Mit einer Schlammpackung aus dem Toten Meer in der Sonne brutzeln. 3. Mit den beiden Eseln aus dem Auberge Inn schmusen…ein Muss! Unterkunft: Auberge Inn ♥♥♥♥♥

Ramallah und Nablus

Tipps 1. In Ramallah ein Eis bei „Rukab Ice Cream“ probieren. 2. In Nablus in die Bar „Hammus“ gehen und einen frischen Minz-Tee und eine Shisha bestellen. 3. Kanafeh auf dem Markt essen (es gibt in der Altstadt einen Laden, wo das Gericht erfunden wurde). 4. Sich im Gewürz-Laden Breik Mill in der Altstadt mit Zatar, Chilli, Zimt und handgemachten Seifen eindecken.

Haifa (Israel)

Tipps 1. Im Restaurant „Fattoush“ essen…in dem Garten mit den vielen Lampions fühlt man sich wie im Märchen. 2. Sich um 12 Uhr oben am Tor des Bahai Garten einfinden und die kostenlose, englische Tour mitmachen. 3. Abends auf der Ben Gurion Straße spazieren und einen Blick auf den beleuchteten Bahai-Garten werfen. Unterkunft: Port Inn ♥♥♥♥

Tel Aviv

Tipps 1. Durch Jaffa (Altstadt) flanieren und die geschichtsträchtige Atmosphäre spüren. 2. Auf dem Carmel Markt die letzten Souvenirs erstehen. 3.  An der wunderschönen Strandpromenade entlang spazieren und den Straßenkünstlern zugucken. 4. Im Restaurant „Old Man and the Sea“ in Jaffa zu Abendessen (zum Hauptgericht gibt es 20!!! Vorspeisen dazu) 5. Shakshuka (eine Art Ratatouille mit Spiegelei auf Hefefladen) in der „Said el Abu Lafia and Sons Pita Bakery“ probieren. 6. Durch den Flohmarkt in Jaffa schlendern. Unterkunft: Old Jaffa Hostel ♥♥♥♥ (Männer und Frauen schlafen getrennt)   Wir hatten den *Reiseführer von Dumont über Israel und Palästina, den ich nur weiterempfehlen kann. Er hat eine Extra-Straßenkarte, die super ist, wenn man (so wie wir) mit dem Auto unterwegs ist. Wir waren auch in ein paar der empfohlenen Unterkünfte und Restaurants und waren immer sehr zufrieden. Außerdem haben wir brav die Liste der Spezialitäten abgearbeitet, die ausführlich im Reiseführer beschrieben werden. In Jordanien haben wir uns ohne Guide-Buch durchgeschlagen. *Dieses Rezensionsexemplar wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Die Rezension spiegelt aber trotzdem meine eigene Meinung wider.

 

Yummy!

Unbedingt probieren: Falafel Hummus, Baba Ganoush, Tabouleh mit frischem Pitabrot Kanafeh  Brot mit Olivenöl und Zatar Frisch gepressten Granatapfelsaft oder Lemonana (Zitronenlimonade mit Minze) Zimtschnecken aus der hebräischen Bäckerei mit der roten Schrift, siehe Foto unten, gibt es in jeder größeren Stadt (zwar keine Spezialität aber trotzdem ein Must-Eat) Shakshuka 

 

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5 comments

    • Ephraims Tochter says:

      Liebe Annette, schön, dass du bei mir vorbeigeschaut hast! Ja, diese Reise war wirklich aufregend…sehr zu empfehlen! Liebe Grüße

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