[wanderlust] Babymoon im Klosterhof

Zeit für Wellness – so war mein Babymoon im Klosterhof in Bayerisch Gmain!

So eine Schwangerschaft ist ganz schön anstrengend und die bevorstehende Geburt und natürlich auch die Zeit danach zu dritt verspricht erstmal auch keine Erholung! Deshalb muss man sich einfach mal eine Auszeit gönnen, um sich und seinen Körper wieder zu resetten. Dieses Reset ist mir im *Wellness-Hotel Klosterhof in Bayerisch Gmain  gelungen – und jetzt bin ich völlig erholt, habe neue Power und bin natürlich voller Vorfreude :) Damit ihr einen kleinen Einblick in meinen Babymoon-Urlaub bekommt, will ich euch das wunderschöne Hotel in diesem Beitrag einmal vorstellen.

Das Hotel

Was einem als erstes auffällt, wenn man das Hotel Klosterhof sieht: Holz! Das wirkt nicht nur edel, sondern schafft eine ganz besondere Wohlfühl-Atmosphäre. Nicht nur die Außenverkleidung des Hotels besteht aus Holz, sondern auch in den Zimmern und im Spa-Bereich – eigentlich im ganzen Inneren des Hotels findet man viel, viel Holz. Da hat bei mir zumindest der erste Eindruck schon mal gestimmt und ich hab mich gleich beim Eintreten wohl gefühlt. Ein weiterer Vorteil: Das 4-Sterne-Hotel hat keine anderen Hotel-Nachbarn, wie man das oft so von Wellness-Orten kennt. Es steht völlig allein, schon fast verlassen, mit den Bergen und dem Wald als einzigen Nachbarn. Das trägt natürlich ungemein zur Wohlfühl-Atmosphäre bei – hier ist alles ein bisschen intimer und persönlicher als man das sonst so kennt. !

Wir wurden sofort nett begrüßt und auf unser Zimmer begleitet. Insgesamt gibt es etwa 70 Zimmer im Hotel, einen 1.500 qm Spa (dazu gleich mehr), ein Restaurant, eine Hotelbar, eine Bibliothek, die wir besonders cool fanden, und es wird den Gästen auch ein Kultur- und Kunst-Programm geboten. Dazu kann ich allerdings nichts sagen, weil wir dazu gar keine Zeit hatten…schließlich musste der Spa-Bereich ausgiebig erkundet und den Rest der Zeit auf unserem schönen Zimmer relaxt werden! Denn das war wirklich der Hammer…naja guckt selbst:

Wahnsinn, oder? Beim ersten Eintreten ist uns erstmal die Luft weggeblieben! Dieser Balkon,  dieser Ausblick, riesige Fenster -  wir waren echt sprachlos! Unser Panoramazimmer hatte 38 m² und ist für 2 Leute super geräumig! Wegen den großen Fenstern kann man aus dem Bett die Berge sehen und so war jedes Mal Aufwachen ein Traum…wenn man jetzt noch das Meer rauschen hätte hören können…aber man kann eben nicht alles haben ;) Nun, aber zu einer Sache, die uns am meisten beeindruckt hat: das offene Bad! Das hatte ich noch nie in einem Hotel und war für mich etwas ganz besonderes! Natürlich kann das Bad durch eine Wand auch geschlossen werden (das WC ist nochmal extra), aber aus der Badewanne raus in den Nachthimmel gucken und die Sterne sehen…das ist schon ein Traum!

Zur Begrüßung gab es übrigens einen netten Brief und ein paar Macarons und Pralinen…wie gesagt, alles sehr persönlich und keine Massenabfertigung, das hat mir sehr imponiert!

Nun aber mal Butter bei die Fische: Wie viel kostet eine Nacht im Klosterhof? Unser Panoramazimmer, das ich euch oben gezeigt habe, kostet 172 € pro Person, pro Nacht. Im Preis inklusive ist das Frühstück, ein Parkplatz direkt vorm Hotel oder in der Tiefgarage, W-LAN (hat leider nicht so super funktioniert bei uns, aber Wellnessen ist ja auch zum Digital Detoxen da), ein Badekorb für jeden mit Bademantel, Handtüchern, Kuscheldecke und Badeschuhen und natürlich der Zugang zum SPA, das ich euch als nächstes zeige.

Spa-Bereich

Die Philosophie, die hinter dem Klosterhof-Spa steht heißt “Artemacur”. Das bedeutet die Kunst zu heilen, wobei Heilen erst zur Kunst wird, wenn man sich für das eigene Wohl engagiert: “Heilen wird erst dann zur Kunst, wenn es echte Nachhaltigkeit vermittelt, wenn es den ganzen Menschen und seine Lebenssituation mit einbezieht. Und ein Engagement für das eigene Wohl ist mehr als reine Achtsamkeit. Es ist nicht nur ein Wettrennen um gesetzte oder eigene Zielvorgaben, sondern es gründet sich vor allem auf Erkenntnis und tief empfundener Sinnhaftigkeit.” (Quelle: Klosterhof)

Kurz gesagt: Im Klosterhof soll man lernen, sich (wieder) für sein eigenes Leben zu begeistern – das ist nämlich manchmal gar nicht so leicht. Sich um sein eigenes Wohl zu kümmern und sich somit wieder selbst zu spüren, geht im Spa-Bereich des Klosterhofs sehr gut. Es gibt einen Innenpool mit Kamin, ein beheiztes Außenbad, ein Hamam und 2 weitere Saunen. Außerdem gibt es einen Ruheraum, ein Fitness-Studio, genügend Liegen und eine Snack-Bar mit Wasser, Tee, Obst und Trockenfrüchten. Der Sauna-Meister war total nett und hilfsbereit! Es gibt ca. 3 Aufgüsse pro Tag, außerdem gab es im Hamam Heilerde, mit der man sich von Kopf bis Fuß eincremen konnte – nach dem Abduschen war die Haut schön weich. Am Spa-Bereich hab ich absolut nichts auszusetzen, ich war einfach nur begeistert und mir hat nichts gefehlt!

Wie sich das für ein Wellness-Hotel gehört, kann man im Klosterhof viele Anwendungen wie Massagen und Kosmetik-Behandlungen buchen. Besonders interessant finde ich auch das “Soledom”, wo man in Bad Reichenhaller Alpensole floaten kann (50 min | € 69,00) …leider ist das für mich mit Neurodermitis nicht so angenehm, weswegen ich eine Massage bekommen habe! Da aber das auf dem Bauch liegen als Schwangere ein Ding der Unmöglichkeit ist, gibt es im Klosterhof einen speziellen Massagestuhl für Schwangere – toll, oder? Die Massage hat 50 Minuten gedauert und war soooo entspannend! Auf den Stuhl setzt man sich quasi verquert herum drauf und der Bereich um den Bauch ist ohne Polster etc., sodass die Kugel entspannt durchhängt :) Die Krönung meines Babymoons!

Kulinarik

Nun muss ich natürlich auch noch ein paar Worte zur Kulinarik sagen. Hier kann ich nur das Frühstück bewerten, da wir im Restaurant nicht gegessen haben…einen Abend waren wir in Salzburg und einen anderen in Bad Reichenhall zum Essen – man will sich schließlich auch die Gegend ein bisschen angucken! Im hoteleigenen Restaurant wird aber täglich von 12 bis 14 bzw. 18-21:30 Uhr warmes Essen serviert, wobei man die Küche meiner Meinung nach als modern-bayerisch bezeichnen könnte. Von 7 bis 11 kann man im Klosterhof frühstücken – und das war ein weiteres Highlight meines Babymoons! Das Frühstücksbuffet lässt wirklich keine Wünsche offen: verschiedene Brote, Semmeln, Croissants und Kuchen, Käse, Wurst, eine riesige Müsli-Bar, verschiedene Marmeladen, warme Speisen wie Rührei und Pancakes, Säfte, Joghurts und frisches Obst. Besonders beeindruckend fand ich auch die frische Honigwabe (s.u.), da ich noch nie so frischen Honig gegessen habe…mmhm! Außerdem kann man sich auf Wunsch Omelette, Spiegelei etc. zubereiten lassen. Neben Kaffee, Cappuccino & Co, gibt es eine große Tee-Karte, wo ich gleich 2x einen leckeren Darjeeling getrunken habe…lässt mich in Londoner Erinnerungen schwelgen! Einziges Manko: Leider war der Orangensaft an einem Morgen sehr lange leer und wurde erst wieder aufgefüllt, als wir schon fertig waren. Und wenn ich mir noch etwas wünschen hätte dürfen, wären das frisch zubereitete Pancakes! Die könnte man z.B. auf die Tischkarte mit den Eierspeisen mit aufnehmen? Ansonsten habe ich nichts zu meckern und bin von meinem Babymoon total begeistert und kann den Klosterhof auf jeden Fall weiterempfehlen – natürlich auch für Nicht-Schwangere :)

Ausflugsziele in der Umgebung

Für alle, die nicht wissen, wo Bayerisch Gmain überhaupt liegt: Dieser kleine Ort liegt unmittelbar neben Bad Reichenhall und somit im Berchtesgadener Land. Dass es hier besonders schön ist, wissen nicht nur eingefleischte Bayern…hier war ich als Münchner natürlich schon oft, weshalb wir uns den Ausflug zum Salzbergwerk Berchtesgaden gespart haben und lieber für einen Tag nach Salzburg gefahren sind, das gleich in der Nähe ist. Ansonsten gibt es übrigens auch unzählige Wanderungen im Nationalpark Berchtesgaden, sodass es bestimmt nicht langweilig wird! Und was gibt es besseres als nach einer anstregenden Bergtour abends im Wellness-Bereich zu regenerieren? Weitere Ausflugsziele, die sich lohnen und nicht weit weg sind:

  • Königssee: Wunderschöner See, an dem jeder Bayer mal gewesen sein muss – und alle anderen auch! (30 Minuten Autofahrt vom Hotel entfernt)
  • Alte Saline in Bad Reichenhall: Für alle, die immer schon einmal wissen wollten, wie Salz abgebaut wird. Der Eintritt kostet 9 € und der Ausflug ist ein gutes Schlecht-Wetter-Programm! (10 Minuten)
  • Kehlsteinhaus: Die wohl beliebteste Wanderung in Berchtesgaden ist die zum Kehlsteinhaus, von dem man einen atemberaubenden Blick über das Berchtesgadener Land hat. (ca. 4 Stunden Aufstieg vom Ofnerboden, es gibt aber auch einen Bus)
  • Anger in Rupertiwinkel: Dieser kleine Ort ist wirklich malerisch und hat seinen ganz besonderen bayerischen Charme. Wenn ihr dort seid, unbedingt auch einen Blick auf das schöne Kloster am Höglwerther See werfen! (20 Minuten)

*Dieser Beitrag ist in Kooperation mit dem Hotel Klosterhof entstanden, entspricht aber trotzdem meiner eigenen Meinung.

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