[tasty sunday] Isländischer Milchreis mit Cranberry-Soße

Na, schon satt vom Heiligabend? Aber Dessert geht immer, oder? Und dieser Milchreis sowieso…

Mit Milchreis ist es so wie mit Lasagne…oder Kartoffelsalat – jeder hat ein anderes Rezept und jeder meint, das Beste zu kennen. Ich habe meinen Milchreis bisher immer ganz einfach mit Milch und Reis gekocht  und dann noch mit Zimt abgeschmeckt. In Island macht man den Milchreis ein bisschen anders – und das schmeckt viiiel besser. Er ist zwar durch die Sahne und das Crème Fraîche nicht mehr so kalorienarm, aber es ist nun mal Weihnachten…Besonders gut schmeckt die Soße aus getrockneten Früchten dazu und mit ein paar Beeren extra oben drauf ist der Milchreis ein wunderbares Dessert zum Weihnachtsfeiertagsessen.

Das Rezept ist aus dem * Jamie Oliver Weihnachtskochbuch, das ich euch noch vorstellen möchte.

Das Buch ist in folgende Kapitel gegliedert:

  • Festliche Vor- und Hauptspeisen
  • Gemüse- und Kartoffelrezepte
  • Saucen
  • Köstliche Desserts
  • Partyfood wie Dips, Häppchen und Knabbereien
  • Praktische Vorschläge für eine clevere Resteverwertung
  • Ideen für selbstgemachte Weihnachtsgeschenke

In diesem Weihnachtskochbuch hat Jamie Oliver die besten Weihnachtsrezepte der letzten 17 Jahre noch einmal zusammengefasst. Das Beste daran finde ich, dass mein Lieblingskoch keine fancy Menüs vorstellt, sondern einfach gehaltene Rezepte aus aller Welt, die ohne viel Schnickschnack auskommen.

Was mich auch an vielen Weihnachtskochbüchern stört, sind die sehr fleischlastigen Rezepte. In diesem Buch gibt es viele vegetarische und sogar vegane Rezepte und einenExtra-Teil für Rezepte mit Kartoffeln. Auch die internationalen Rezepte wie Samosas, Currys und Falafel haben mich begeistert – so könnte das Weihnachtsessen einmal ganz anders aussehen. Außerdem haben mich die Abwandlungen und Variationen von klassischen Gerichten begeistert. So könnte man jedes Jahr dasselbe kochen und es wäre doch immer ein bisschen anders.

Ich mag die Optik der Jamie Oliver-Bücher und hier bekommt man sogar einen kleinen Einblick in das Privatleben des Fernsehkochs, weil viele private Familienweihnachtsfotos abgebildet sind…das macht das Kochbuch irgendwie noch authentischer. Einziges Manko: ein paar der Rezepte hätte ich nicht in einem Weihnachtskochbuch vermutet, wie z.B. ein Erdbeer-Trifle, eine Zitronen-Torte oder eine Granita.

One comment

  1. Anonymous says:

    Ich mag Jamie Oliver, habe bei meinem letzten Urlaub auf Cornwall, sein Restaurant besucht, ich finde auch sein soziales Arragment gut. Seine Bücher sind immer ein Augenschmaus.

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