Spieletipp: Die Peking-Akte

Mögt ihr Cluedo? Dann könnte euch auch die Peking-Akte gefallen!

Das Spiel *Die Peking-Akte von Jumbo gibt es schon seit 1988. Sei letztem Jahr gibt es aber eine Neuauflage des Detektiv-Spiels. Ich als absoluter Cluedo- und Scotland Yard-Fan hatte großen Spaß die Fälle im alten Peking zu lösen!


Spielablauf

Jeder Spieler schlüpft in die Rolle eines Detektivs, der Verbrecher im Alten Peking schnappen muss. Es gibt insgesamt 75 Kriminalfälle, die es zu lösen gilt. 

Zunächst wird ein Fall aus dem Katalog ausgewählt und die jeweiligen Zeugenkarten werden nach Anleitung auf die Orte gelegt. Jeder Spieler wählt eine Spielfigur und bekommt einen Zettel, auf dem man seine Notizen aufschreiben kann. Dann wird reihum gewürfelt und man darf so viele Felder weit ziehen, wie der Würfel Augen zeigt. Ziel ist es, zu einem der Orte, an dem sich die Zeugen befinden und befragt sie, in dem man die Karte umdreht und mithilfe einer Entschlüsselungshilfe (Decoder, Spiegel oder Handwärme) den Hinweis lesen kann.

Durch Ausschlussverfahren kann man herausfinden, wer der gesuchte Verbrecher ist. Meint man zu wissen, wer der Täter ist, muss man zum richtigen Drachen ziehen (einer der Zeugen verrät, welcher der richtige ist) und die Lösung in der Anleitung zu prüfen, ohne sie den anderen zu verraten. Wer richtig liegt, gewinnt das Spiel. Liegt man falsch, scheidet man aus dem Spiel aus und die anderen dürfen weiterrätseln.

Fazit

Das Spiel macht zu mehreren natürlich am meisten Spaß. Wir haben es zu fünft gespielt und haben uns mächtig amüsiert! Ein Fall kann länger oder kürzer dauern, wir haben aber meistens 5 oder 6 Fälle hintereinander gespielt. Es gibt zwar nur 75 Fälle im Angebot, aber wenn man das Spiel einmal „durchgespielt“ hat, wüsste ich nicht mehr, wer der Täter im ersten Fall war. Deshalb kann man das Spiel natürlich auch noch spielen, wenn man alle Fälle durch hat. Die Entschlüsselungshilfen haben uns besonders gefallen, vor allem der Trick mit der warmen Hand hat mich beeindruckt.

Im Vergleich zu Cluedo dauert das Spiel kürzer und ist auch etwas einfacher. Wer also ein Meister im Fälle lösen ist, sprich, bei Cluedo immer gewinnt, dem könnte es bei der Peking-Akte langweilig werden. Mir hat das Spiel allerdings sehr gut gefallen und wahrscheinlich wird es auch beim nächsten Spieleabend auf dem Tisch landen.

*Das Spiel wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Die Rezension spiegelt aber trotzdem meine eigene Meinung wider.

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