[spieletipp] Codenames – Das Spiel des Jahres 2016

Bevor das Jahr zu Ende geht, möchte ich euch noch das aktuelle Spiel des Jahres präsentieren, das ein gutes Spiel für große Gruppen ist!

Spielablauf

Bei * Codenamesaus dem Heidelberger Spieleverlag bilden die Spieler zwei Teams – rot und blau. Jeweils 1 Mitglied der Mannschaften übernimmt die Rolle des Hinweisgebers, die anderen Mitglieder sind die Ermittler. 25 der Begriffskarten werden zufällig gezogen und in einer 5×5-Anordnung ausgelegt. Die beiden Hinweisgeber setzen sich nebeneinander und erhalten eine der 40 Codekarten, die in einen kleinen Standfuß gestellt wird. Auf der Karte erfahren die Hinweisgeber, welche der 25 ausliegenden Karten zu Team Blau oder Team Rot gehören, welche Karten neutral sind und welche Karte der Attentäter ist. 

Wenn der Hinweisgeber an der Reihe ist, gibt es genau einen Hinweis und die Anzahl der Karten, die zu dem Hinweis passen, muss dabei aber aufpassen, dass er mit dem Begriff nicht auch die Karten des Gegner-Team mit einschließt. Das erkläre ich euch am besten mit einem Beispiel: Team Blau hat die Karten „Fisch“ und „Wal“, Team Rot hat die Karten „Katze“ und „Hund“. Der Hinweisgeber von Team Blau sollte also nicht einfach nur „Tier 2“ sagen, sondern „Meeresbewohner 2“, da er so die Begriffe Katze und Hund ausschließt. Wenn der Hinweisgeber sein Hinweiswort genannt hat, sind die Ermittler seines Teams dran und müssen versuchen die Begriffe zu erraten, die zum Hinweiswort passen. Nennt das Team einen Begriff, so geht man folgendermaßen vor:

– ist es ein Begriff des eigenen Teams, so wird die Karte mit einem Plättchen in der Teamfarbe abgedeckt und das Team darf weiterraten

– ist es ein Begriff des Gegner-Teams, wird die Karte mit einem Plättchen der Teamfarbe der Gegner abgedeckt und das andere Team ist an der Reihe

– ist es ein „neutraler“ Begriff (beige), so wird es auch mit einem neutralen Plättchen abgedeckt und das Gegner-Team ist an der Reihe.

– ist es die Karte des „Attentäters“ (schwarz), so endet das Spiel und das Team, das den Attentäter fälschlicherweise identifiziert hat, verliert.

Erst, wenn ein Team alle seine Begriffe erraten hat, endet das Spiel und das jeweilige Team gewinnt.

Fazit

Meiner Meinung nach ist Codenames ein gutes Spiel für große Runden, aber eher nicht für einen Spieleabend in kleiner Gruppe oder zu zweit geeignet. Die Regeln sind schnell verstanden und das Spiel ähnelt Tabu…ist nur eben ein bisschen anders. Aber ein Begriff-Errate-Spiel bleibt es eben trotzdem. Ich hab mich irgendwie ein bisschen schwer getan, in das Spiel reinzufinden. Vor allem weil ich es als erstes zu zweit gespielt habe und irgendwie blieb da der Spaß etwas auf der Strecke. Zu mehreren macht es auf jeden Fall mehr Spaß! Trotzdem ist es kein klassisches Party-Spiel, weil es nicht auf Schnelligkeit, sondern eher auf Intelligenz ankommt – wer findet einen klugen Überbegriff für möglichst viele Begriffe…? Also, wie gesagt, für größere Gruppen super, für kleinere Runden finde ich es eher nicht geeignet. 

*Das Spiel wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Die Rezension spiegelt aber trotzdem meine eigene Meinung wider.

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