[spieletipp] Cacao

Bis ich mal nach Peru komme, muss ich bis dahin wohl weiter Cacao spielen…

Als Stammeshäuptling muss man bei *Cacao aus dem Abacus Verlag versuchen sein Volk durch den Handel mit Kakaobohnen zu Ruhm zu führen!

Spielablauf

Jeder Spieler erhält einen verdeckten Stapel Hüttenplättchen in seiner Farbe, von denen man immer drei auf die Hand nehmen darf. In jedem Zug darf man ein Plättchen an schon ausliegende Urwaldplättchen anlegen. Auf den Hüttenplättchen sind an jeder Seite bis zu drei Indianer abgebildet. Auf den Urwaldplättchen gibt es Plantagen, auf denen man pro Indianer ein bis zwei Kakaobohnen enthält und die man auf seinem Dorftableau sammelt, Märkte, auf denen man die Bohnen für Goldmünzen verkaufen kann, Goldgruben, bei denen man ein bis zwei Gold bekommt, Sonnenkultstätten die man später zum Überbauen einsetzen kann und Tempel, für die es am Ende des Spiels extra Siegpunkte gibt.

Legt ein Spieler eines seiner Hüttenplättchen aus, kann es sein, dass nun neben zwei Hüttenplättchen Platz für ein Urwaldplättchen ist, das dann aufgefüllt werden muss. Sobald alle Spieler ihre Hüttenplättchen aufgebraucht haben, werden die Tempel, die Goldmünzen einbringen, gewertet. Der Spieler mit den meisten Goldtalern gewinnt.

Fazit

Das Spiel ist schnell verstanden, obwohl das Spielmaterial recht umfangreich ist. Mir hat Cacao sehr gut gefallen und ich kann verstehen, dass es zum Spiel des Jahres 2015 nominiert war. Allerdings kann ich auch nachvollziehen, warum dann doch ein anderes Spiel den Titel geholt hat…weil Cacao doch sehr kurzweilig ist und man nach 2-3 Mal spielen die Lust verliert. Die Idee ist ganz nett, aber dadurch, dass man nur sehr begrenzte Möglichkeiten hat, wenn man am Zug ist, verliert man auch die Lust am taktischen Überlegen. Trotzdem – ich kann Cacao weiterempfehlen, aber nicht, wenn man einen langen Spieleabend vor hat.

*Das Spiel wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Die Rezension spiegelt aber trotzdem meine eigene Meinung wider.

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