[shopvorstellung] Rice to meet you

Rice to meet you – was für ein cooler Name und und was für ein tolles Konzept – denn diese Kochboxen sind mal etwas anderes als alles, was man kennt und bringen authentisch asiatisches Essen in die heimische Küche.

Aber was ist *Rice to meet you überhaupt? Kochboxen kennt ja heutzutage jeder, aber das Team aus Nürnberg macht das Ganze etwas anderes. Und zwar legt Rice to meet you den Fokus auf authentische asiatische Küche. Das heißt, in den Kochboxen sind ausschließlich Zutaten für asiatische Rezepte. Und das finde ich ein tolles Konzept, denn außer den paar asiatischen Standard-Gerichten, traue ich mich nicht so wirklich an die asiatische Küche ran – zu kompliziert, zu viele unbekannte Zutaten usw. Das will Rice to meet you also ändern – und bei mir haben sie da voll ins Schwarze getroffen und ich durfte mich glücklich schätzen, einmal eine Kochbox ausprobieren zu dürfen. Es gibt drei verschiedene Boxvarianten: Surf&Turf, Veggie und Sushi. In den Boxen sind immer Zutaten für drei Gerichte für 2 oder 4 Personen. Preise variieren je nach Box und Personenanzahl zwischen 35 und 90 Euro. Man kann die Boxen auch im Abo bestellen, dann sind sie etwas günstiger und kommen alle 4 Wochen. Die Rezepte für die drei Boxen ändern sich wöchentlich und das Beste ist: man kann sie sich vorher angucken.

Die Zutaten in meiner Box waren alle frisch und ich hatte anfangs etwas Bedenken, da ja auch Fleisch in meinem Paket war, aber das war schön kühl, also muss man sich auch da keine Gedanken machen. Der Postbote hat nämlich quasi die Erlaubnis das Paket einfach vor der Tür abzustellen, wenn keiner zuhause ist – sehr gut gelöst! Das einzige Manko: ich habe das Zitronengras leider nicht gefunden und dachte schon, dass es einfach vergessen wurde. Ich habe dann jedenfalls meine Gerichte ohne Zitronengras gekocht und dann am Ende festgestellt, dass das Zitronengras bei dem Bund Frühlingszwiebeln mit dabei war…eigene Dummheit, ich weiß. Aber vielleicht packt man das Zitronengras in Zukunft extra, sodass auch Leute wie ich das auf Anhieb finden können. 🙂

Durch die ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung haben alle drei Rezepte super gut geklappt und vor allem sehr, sehr lecker geschmeckt. Und obwohl die Zutatenliste erst mal kompliziert erscheinen mag (meistens entscheide ich mich von vorne herein gegen Rezepte, die mehr als 10 Zutaten haben…), ist das Ganze quasi idiotensicher und geht schneller als man denkt, dadurch, dass die Mengen, die man braucht schon abgefüllt sind. Schön fand ich auch die Zusatzinfos zum Herkunft des Gerichts und manchen Zutaten auf  den Rezeptkarten.

Was ich toll finde: es gibt nicht nur das Standard-Asia-Essen mit Hähnchen süß-sauer und Thai-Nudeln, sondern sogar ausgefallene Gerichte wie z.B. das Gulai Ayam aus Indonesien, das in meinem Paket war – und wie es der Name schon sagt, das war wirklich eine Gewürzbombe. Am besten hat mir das Teriyaki-Rezept geschmeckt, die Dumplings waren mir etwas zu aufwändig.

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