[wanderlust] Schottland Roadtrip – Insidertipps

10 Tage Schottland. Natur, Abenteuer und viel Cider.

Auf die Insel wollte ich schon lange einmal wieder. Nach meinem Praktikum in London vor drei Jahren war ich nicht mehr da. Eigentlich hatte ich mir „Wandern in Cornwall“ ausgesucht. Am Ende ist es dann ein Roadtrip durch Schottland geworden.

Tag 1

Nach dem Flug, inklusive vierstündigem Aufenthalt in London Heathrow, sind meine Freundin und ich ziemlich fertig. Müde. Hungrig. Nach der erfolgreichen Mietautoabholung, dem Überleben der ersten Fahrt im Linksverkehr, können wir unser Hostel in Glasgow beziehen. Dann geht es auch schon los: Wie die Wikinger stürmen wir die Innenstadt. Dabei stellen wir auch gleich die erste, nicht besonders sympathische Eigenschaft Glasgows fest: den Regen. Hier regnet es immer. Dann mal fünf Minuten nicht. Und dann wieder weiter. So geht das den ganzen Tag. Naja, aber wir haben ja zum Glück einen Schirm und Regenjacken, so ist das dann auch kein Problem. Nervig sind nur die nassen Schuhe.

Nachdem wir einmal durch die Fußgängerzone (Buchanan Street) spaziert sind, essen wir in einem ziemlich hippen Burgerladen zu Abend. 

Danach haben wir uns spontan entschieden einem Tipp aus dem Lonely Planet zu folgen und noch unseren ersten Whiskey im Horse Shoe Pub einzunehmen – absolut richtige Entscheidung. Also der Pub. Nicht der Whiskey. Denn der schmeckt ekelhaft. Im ersten Stock ist dort jeden Abend Karaoke und die Schotten wissen wie man feiert. 

Nach ein paar Cidern und einmal am Whiskey nippen, macht einem der Regen übrigens gar nicht mehr so viel aus.

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Handmade Burger Co.

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Tag 2

Nach dem Frühstück im Bill’s (Geheimtipp) marschieren wir in Richtung Glasgow Cathedral. Was mich dort aber noch mehr beeindruckt als die Kirche, ist die Necropolis, ein alter viktorianischer Friedhof, der auf einem Hügel über der Stadt liegt. Die Stimmung dort oben ist irgendwie mystisch. Noch dazu hat man einen herrlichen Blick über Glasgow.

Auf dem Weg zurück regnet es natürlich wieder. Deshalb sehen wir nur einen Ausweg, um den Regen zu entkommen: Shopping!

Da wir aber natürlich auch noch unsere kulturellen Pflichten nachkommen wollen, schießen wir ein paar Fotos vom George Square und machen einen Rundgang durch die kostenlose Gallery of Modern Art. Bevor es mit unserem Roadtrip los geht, essen wir noch im wunderbaren Once upon a tart. Zuckersüße Einrichtung, leckere Cupcakes!

Glasgow hat genau die richtige Größe. Man kann alles zu Fuß erreichen und trotzdem gibt es viel zu sehen. Eine Nacht ist zwar knapp berechnet, aber für die Highlights und um sich einen Eindruck der Stadt zu verschaffen, reicht es.

Mit dem Auto kommen wir circa zwei Stunden später bei unserem Ziel, dem Loch Lomond im Trossachs National Park, an. Ein wahnsinnig großer See (der mir im Übrigen auch besser als Loch Ness gefallen hat) mit genügend Wandermöglichkeiten drum herum. Wir versuchen unser Glück zunächst in Balmaha am Ostufer, wo wir aber nichts Bezahlbares finden. 100 Euro pro Nase. Witzig. Ein bisschen weiter südlich, in Balloch (nachdem wir etwa 20 B&Bs abgefahren hatten), haben wir Glück. Das Valhalla ist zwar etwas teurer, aber uns bleibt erstens nichts anderes übrig und zweitens sind die Besitzer dort so nett, dass auch die 30 Pfund pro Person nicht mehr ganz so weh tun.

Nach dem Hostel-Desaster beschließen wir die Unterkünfte von nun an immer einen Tag vorher zu buchen. Nimmt dem Ganzen zwar etwas die Spontanität, aber wir machen nun mal Low-Budget-Urlaub.

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Bill’s

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George Square

George Square

Loch Lomond

Loch Lomond

Tag 3

Nach unserer Nacht am Südufer des Loch Lomond, fahren wir zurück an das Ostufer. Von Balmaha aus, machen wir uns auf den mäßig anstrengenden, circa zweistündigen Aufstieg auf den Conic Hill. Der Berg ist nur etwa 350 Meter hoch, aber von oben bietet sich ein spektakulärer Blick über den Loch Lomond und all seine Inseln. Ich hoffe, eure Kamera hat eine Panoramafunktion…Allerdings ist es am Gipfel sehr windig, unbedingt einen Pulli mitnehmen!

Wieder unten angekommen, nehmen wir noch einen Stärkungskaffee zu uns (Café St Mocha) und fahren weiter ins Bergtal Glen Coe an der Westküste. Dies war die längste Strecke, die wir auf uns genommen haben: etwa 130 Kilometer, die eine Ewigkeit dauern. Kurvige Straßen und immer wieder starker Regen. Aber auf genau diesen Straßen wurde der James Bond-Film Skyfall gedreht. Während der Fahrt ist man von riesigen Bergen umringt, die Landschaft ist abwechslungsreich, irgendwie schroff und doch zart. On top verleihen die Nebelschwaden der Szenerie diesen geheimnisvollen, mysteriösen Touch.

In Glen Coe machen wir uns auf die Suche nach unserem Hostel. Die Unterkünfte liegen in dem Mini-Ort sehr praktisch alle an einer Straße. Man muss also nur durchfahren, bis man zum Hostel seiner Wahl ankommt. Unseres hieß Glencoe Independent Hostel und war eigentlich ganz cool. Wir waren mit drei anderen im Zimmer und das Frühstück wird dir morgens in kleinen Tüten in der Küche bereit gestellt, das fanden wir echt süß. Wir unternehmen noch einen Spaziergang durch den Ort, der außer einem Mini-Supermarkt eigentlich nichts zu bieten hat. Abendessen gibt es im Clachaig Inn, einem Pub etwa 20 Minuten Fußweg entfernt, der leider schon um 22 Uhr zu macht. Ich komm nun mal aus einer Großstadt…

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Ausblick vom Conic Hill

Ausblick vom Conic Hill

St. Mocha in Balmaha

St. Mocha in Balmaha

Glen Coe

Glen Coe

Tag 4

Am Morgen brechen wir früh auf. Wir haben uns die Wanderung ins „Hidden Valley“ vorgenommen – klingt irgendwie aufregend. Dafür muss man auf einem Wanderparkplatz an der Hauptstraße parken, der gar nicht so leicht zu finden ist. Nach zwei Anläufen, finden wir dann den Richtigen (am besten durchfragen). Von dort aus führt ein Weg eine kleine Treppe hinunter, weiter auf einem schmalen Grat einen kleinen Fluss entlang. Diesen Fluss sollte man an einer geeigneten Stelle kreuzen, um nach etwa zwei Stunden ins Hidden Valley zu gelangen. „Hidden“ weil es wirklich sehr versteckt liegt. Die Landschaft ist der Hammer und wir können sogar Schnee sehen. Das Schöne ist: Bis auf zwei andere Wanderer, sind wir in dem riesigen Tal ganz allein.

Nach unserer anstrengenden Wanderung fahren wir nach Fort William. Der kleine Fischerort ist mir etwas zu touristisch, aber ganz nett zum Durchspazieren. In der kleinen Fußgängerzone gibt es ein chilliges Café mit gemütlichen Couchen und leckeren Kuchen und Kaffee, an dessen Namen ich mich leider nicht mehr erinnere. Ist aber eigentlich unverfehlbar. Weiter geht es nach Glenfinnan. Der Ort hat an sich nichts Interessantes zu bieten. Wäre da nicht Harry Potter. Täglich rauscht hier der Jacobite Steam Train, der auf dem Weg von Fort William nach Mallaig ist, über eine riesige Brücke. Und dieses Setting diente den Harry Potter-Filmen für die Außenaufnahmen des Hogwarts Expresses. Von einem Aussichtspunkt in Glenfinnan kann man super Fotos machen, wenn der Zug vorbeifährt und am Dampfen ist. Ich kann bestätigen: Es sieht wirklich aus wie im Film. Wann ihr vor Ort sein müsst, um den Zug zu sehen, erfragt ihr besser vorher in eurem Hostel, die Einheimischen wissen das.

Letztes Ziel für heute: Die Isle of Skye, über die man entweder mit der Fähre von Mallaig aus gelangt (sehr teuer) oder über eine Brücke ab Kyle of Lochalsh. Unser Hostel ist absolut cool: Das Skye Backpackers in Kyleakin, gleich nach der Brücke. Da es schon spät ist, essen wir nur noch im King Haakon zu Abend. Probiert den Fisch!!

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Hidden Valley

Hidden Valley

"Hogwarts Express"

„Hogwarts Express“

Skye Backpackers

Skye Backpackers

Tag 5

Regen. Regen. Noch mehr Regen. Ungefähr so könnte man unseren ersten Tag auf der Isle of Skye beschreiben. Wir lassen uns trotzdem nicht die Laune vermiesen und frühstücken erstmal in Harry’s Coffeeshop. Ganz lecker, aber nicht ganz billig hier. Danach verlassen wir die Insel, weil wir uns das Eilean Donan Castle angucken wollen, das wir schon auf dem Hinweg gesehen haben. Von außen ist die Burg wirklich großartig – wirkt wie aus einem Geisterfilm. Die Innenansicht haben wir uns gespart, der Eintritt kostet über 10 Euro und sie ist wirklich nicht groß!

Zurück auf Skye: Wir fahren in den kleinen Inselort Broadford und machen am Tabby’s Nook Bookshop Halt – ein winziger, aber unglaublich charmanter Secondhand Buchladen. Mit Shakespeare, Krimis und einer Harry Potter DVD-Sammlung bepackt, geht es weiter. In dem Miniort Stein essen wir eine Kleinigkeit und kommen hier eigentlich nur vorbei, da wir in der Talisker Whiskey Destillerie keine Tickets mehr für eine Führung bekommen haben. Nach einem kurzen Stop in Portree, der größten Stadt der Insel, einem Kaffee im Central Restaurant, fahren wir in Richtung Old Man of Storr, eine Felsnadel im Osten der Insel. Da es aber zu stark regnet, drehen wir um und fahren zurück nach Kyleakin. Dort lernen wir im Hostel ein paar Deutsche kennen und gehen noch auf einen Cider ins Saucy Mary’s nebenan.

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Tag 6

Nach dem Frühstück im Hostel haben wir uns die Wanderung zu den Fairy Pools vorgenommen. Heute regnet es zwar nicht, es ist aber trotzdem sehr windig, kalt und matschig – authentisches schottisches Wetter eben. Die Fairy Pools sind kleine Wasserfälle, die in mehrere Becken münden, alle entlang eines wilden Baches. Auf den Postkarten sahen sie allerdings spektakulärer aus. Wahrscheinlich liegt es aber auch am Wetter, das wir wenig motiviert waren, noch weiter zu laufen. Ein paar schöne Wasserfälle haben wir aber dennoch gesehen.

Nach den Fairy Pools fahren wir weiter zum wohl berühmtesten Ort Schottlands – Loch Ness. Was ich an diesem Ort aber beeindruckender finde, als den See, in dem angeblich ein Monster wohnt, ist das kleine Städtchen Inverness – mein Schottland-Favorit. Ich weiß gar nicht, was den Charme von Inverness ausmacht, aber hier gefällt es mir bisher am besten. Wir unternehmen einen kleinen Stadtspaziergang, nachdem wir im Inverness Youth Hostel eingecheckt haben. Diese kleine Stadt hat was. Ich weiß nicht genau was. Aber irgendwie verzaubert sie mich. Total ausgehungert essen wir in The Room zu Abend und bleiben bis nach Mitternacht, weil es hier super Livemusik gibt, wie übrigens in vielen Pubs in Schottland.

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Fairy Pools

Fairy Pools

Inverness

Inverness

Tag 7

Am nächsten Morgen, kurz bevor wir abreisen, gehen wir noch in einen Buchladen, auf den wir uns schon die ganze Schottland-Reise gefreut haben: Leaky’s Bookshop. Ein Traum. Wer Bücher mag, der wird hier ausflippen. So wie wir. Der Buchladen erstreckt sich auf zwei Etagen und hat uralte und auch neue Bücher. Wir verbringen mindestens zwei Stunden hier und stöbern durch die verstaubten Regale. Wir kaufen ein paar Klassiker für 2-3 Dollar und trinken noch einen Kaffee im Rendezvous Café.

Weiter geht es zu unserem letzten Wander-Ort: den Cairngorms-Nationalpark. Um dort wandern zu gehen, hält man am besten in Aviemore, ein kleiner Ort voller wanderwütiger Touristen, der sich aber irgendwie trotzdem seinen verschlafenen Charme behalten hat. Da wir nicht so viel Zeit haben, nehmen wir uns nur eine kleine Wanderung vor – durch das Craigellachie Naturreservat. Nach etwa zwei Stunden durch den Wald und einem kleinen See vorbei, gelangt man zu einem coolen Aussichtspunkt in etwa 300 Metern Höhe. Von Aviemore fährt man nur ein kurzes Stück nach Pitlochry: unser vorletztes Ziel. Wir übernachten im Pitlochry Backpackers und unternehmen noch einen Abendspaziergang durch das schmucke, kleine Dörfchen. 

Craigellachie

Craigellachie

Pitlochry

Pitlochry

Pitlochry Backpackers

Tag 8

Eigentlich sind wir nur notgedrungen nach Pitlochry gefahren, weil wir keine andere Unterkunft gefunden haben. So haben wir aber die Chance noch ein ganz besonderes schottisches Highlight zu erleben – die Highland Games in Blair Atholl. Ursprünglich waren die Highland Games für die schottischen Clans gedacht, wenn sie sich in den Highlands getroffen haben. Heute finden sie überall statt, wo es Schotten gibt. Die stärksten Schotten der Region treten in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an: Hammer- und Baumstammwerfen, Tauziehen, Ringen, Gewichtweitwurf und auch Tanzen und Dudelsackspielen. Als wir wieder ins Auto gestiegen sind, haben wir nur gedacht: „Die spinnen, die Schotten.“

Nach dieser kuriosen Erfahrung, geht es zurück nach Glasgow, wo wir unser Auto unbeschadet zurückgeben. Von Glasgow zu unserer letzten Station dauert es mit dem Zug nur circa eine Stunde: Edinburgh. Dort angekommen, machen wir uns auf den Weg zu unserem Airbnb-Apartment, das in New Town liegt, wobei mir Old Town besser gefallen hat. Nach einer kurzen Verschnaufpause gehen wir die bekannteste Straße entlang, die von unserer Wohnung aus zu Fuß erreichbar ist: die Royal Mile. Sie führt vom Palace of Holyroodhouse, wo die Queen residiert, wenn sie in der Stadt ist, bis zum Edinburgh Castle, das Wahrzeichen der schottischen Hauptstadt. Auf diesem langen, wunderschönen Boulevard befindet sich auch die mächtige St. Giles Cathedral, wo jeden Abend verschiedene Gruseltouren angeboten werden. Wir kommen genau richtig und buchen eine „Ghost Walking Tour“ – ein 90-minütiger Spaziergang durch Edinburghs dunkle Gassen, den Friedhof und die Vaults, die Kellergewölbe der Altstadt.

Unser Tourguide sieht zwar gar nicht mal so gruselig aus, kann aber schaurige Geschichten erzählen, sodass wir ab der ersten Minute an seinen Lippen hängen. Er erzählt uns von Maggie Dixon, Greyfriars Bobby, den Serienmördern Burke & Hare und dem Platz, an dem früher Leute erhängt wurden. (Grassmarket) Am gruseligsten wird es allerdings, als wir in den Untergrund hinabsteigen. In Edinburgh existieren noch viele unterirdische Gänge und kleine Räume, in denen man nicht klaustrophobisch veranlagt sein sollte. Dort ist es stockfinster und mucksmäuschenstill. Gut, dass ich kein bisschen Angst hatte. Ha ha. Als wir uns auf den Heimweg machen und die menschenleere Royal Mile, mit den alten Backsteingebäuden, entlanglaufen, läutet es gerade Mitternacht. Wie passend.

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Tag 9

Nach einem leckeren Frühstück in dem kleinen französischen Café und Bäckerei “ The Manna House „, in dem wir nur mit Glück einen Platz finden, spazieren wir noch einmal die Royal Mile entlang. Einfach weil sie so schön ist. Biegt man, vom Palast kommend, rechts ab, gelangt man auf die Princess Street, in der man vor allem eines machen kann: Shoppen!

Nach einer kleinen Tour durch die Läden, legen wir einen kurzen Stop in der National Gallery ein. Diese ist kostenlos und ganz schön zum Durchflanieren. Weiter geht es zum Edinburgh Castle, wo uns die Touristenströme schon entgegenkommen. Von außen sieht die Burg ziemlich beeindruckend aus und man hat einen schönen Ausblick über die Stadt (einen schöneren gibt es allerdings woanders, dazu später mehr). Die Schlange an der Kasse ist uns aber viel zu lang, weshalb wir weiter zum Grassmarket ziehen (der Platz, an dem früher gehängt wurde). Dort gibt es einen kleinen Imbissladen (Auld Jock’s Pie Shoppe), der traditionelle, günstige Pies in allen Variationen verkauft.

Nach der kleinen Stärkung gehen wir die West Bow entlang, die in die Victoria Street mündet. Hier befinden sich die coolsten Shops der Stadt, in denen wir einige Souvenirs finden. Geht unbedingt in die „Red Door Gallery“ und „Miss Katie Cupcake„. Da wir gehört haben, dass das National Museum sehr gut (und kostenlos) sein soll, statten wir dem riesigen Museum in Old Town einen Besuch ab. Kurz gesagt: Selbst ein Tag wäre hier nicht genug. Hier gibt es so viel zu entdecken, zu sehen und zu machen…unglaublich! Der Hot Spot: die Dachterrasse! Cooler Ausblick, aber immer noch nicht der beste der Stadt…abwarten! Von oben erblicken wir einen Berg. Na gut, sagen wir ein Hügel. Da müssen wir rauf!

Es stellt sich heraus, dass dieser Hügel, Berg oder was auch immer „Arthur’s Seat“ heißt und schlappe 251 Meter hoch ist. Wir schnaufen trotzdem ganz schön, als wir uns hochschleppen, vor allem der Anfang ist ziemlich steil. Aber oben wir man belohnt…mit, und jetzt wirklich, dem besten Aussicht über Edinburgh! Abendessen gibt es im „The Tron“, der ziemlich leckere Burger hat. Danach gehen wir noch im „The City Café“ etwas trinken. Natürlich Cider. In Schottland gibt’s eine riesige Auswahl leckerer Cider, weshalb wir auch am letzten Abend festgestellt haben, dass wir jeden Abend mindestens einen getrunken haben.

The Manna

The Manna House

Royal Mile

Royal Mile

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Grassmarket

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Tag 10

Unser letztes Frühstück muss natürlich traditionell englisch sein. Deswegen essen wir in „Clarinda’s Tearoom“ stilecht mit Scones, Clotted Cream und Earl Grey. Die kleine Teestube ist zuckersüß und das Kuchenbuffet überzeugend. Noch schnell die letzten Postkarten geschrieben und rein in den Bus zum Flughafen. Letzter Tipp: Nehmt nicht den teuren Airlink Shuttle, sondern den 35er Bus. Der braucht zwar länger, kostet aber nur eine Einzelfahrt (circa 1,50).

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