[rezension] Nele Neuhaus – Im Wald

Nele Neuhaus enttäuscht mich einfach nie! Auch ihr aktueller Krimi hält was er verspricht: Spannung, Unterhaltung, Gänsehaut!

Klappentext

Darum mag ich es

Bisher war eigenlich Pia Sander (ehemals Kirchhoff) die Hauptfigur der Taunus-Krimis von Nele Neuhaus. In ihrem neuen Krimi *Im Wald darf Oliver Bodenstein einmal ins Rampenlicht. Schließlich ist es aber anscheinend auch sein vorerst letzter Fall, in dem er persönlich besonders stark verwickelt ist. Was ich an Nele Neuhaus besonders mag, ist ihr Erzählstil. Das Bild, dass sie von dem Ort (hier Rupertshain), in dem die Geschichte spielt, schafft, ist so real und echt, dass man sie beim Lesen genau vor Augen hat. Genauso auch die Charaktere, die nicht nur klichéhafte Figuren sind, sondern jede einzelne ihre individuellen Züge hat. Außerdem wird der Leser immer wieder auf die falsche Fährte geschickt…ich dachte so oft: Aha! Das ist also der Mörder! Und ein paar Seiten später war ich wieder fest davon überzeugt, dass jemand anderes der Täter ist! Genau das erwarte ich aber auch von einem guten Krimi.

Warum dann nicht 5 Herzen? Ein Herzchen Abzug gibt es für die unglaubliche Fülle an Personen. Das kann positiv sein, aber auch manchmal verwirrend wirken (auch wenn vorne ein Personenregister vorhanden ist). Manchmal bin ich durcheinandergekommen, wer nun zu wem gehört und musste nochmal vorne nachgucken.

Wertung ♥♥♥♥/♥♥♥♥♥
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One comment

  1. Angelika says:

    Du machst einen so neugierig mit den Büchern von Nele Neuhaus, dass ich mir jetzt unbedingt eins kaufen muss, damit ich mir ein Bild machen kann. Danke für den Tipp.
    Lese gerade auf Deine Empfehlung “Hector’s Reise” – ist so klasse -:) Schönen Sonntag.

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