[rezension] Mark Roderick – Morbus

Ich habe noch nie etwas von Mark Roderick gelesen – großer Fehler! Sein Thriller Morbus hat mich so gefesselt, dass ich ihn an 2 Tagen gelesen habe!

Klappentext

Und darum mag ich es

*Morbus hat mich ab der ersten Seite gepackt. Im Prolog geht es um eine Geschichte, die man zunächst, oder eigentlich bis zum Ende des Buches, nicht einordnen kann. Dann beginnt erst die eigentliche Story – und so etwas liebe ich! Bis zum Schluss hab ich mich gefragt, was es mit der Szene am Bahnsteig auf sich hatte und erst in den letzten Seiten wird man aufgeklärt.

Ich hab ein Lesezeichen, das heißt „Nur noch ein Kapitel“ – das passt perfekt zu diesem Buch, da ich einfach nicht aufhören konnte, weil die Geschichte so viele Wendungen nimmt, dass man einfach wissen möchte, wie sie ausgeht. Normalerweise kann man sich auch im Laufe des Buches ausmalen, was passiert ist und wieso. Nicht so bei „Morbus“. Hier habe ich bis zum Schluss nicht gewusst, wer der Mörder ist, warum er mordet und was das mit der Hauptfigur zu tun hat.

Eine letzte positive Sache zu den Charakteren und zum Setting. Ich habe sofort in die Geschichte reingefunden, und das nicht weil sie in Deutschland spielt, sondern weil der Autor das Setting so beschreibt, dass man es sich nicht nur bildlich vorstellen kann, sondern das Gefühl hat wirklich vor Ort zu sein. Auch die Personen, allen voran Mara und auch Paul, waren für mich greifbare Charaktere und nicht nur Figuren. Vielleicht konnte ich auch deshalb so gut mit Mara mitfühlen, weil ich selbst Mutter bin und mir vorstellen kann, wie viel Angst sie um ihre 5-jährige Tochter haben musste.

Also Leute, ihr merkt wie begeistert ich bin. Lest das Buch und teilt meine Meinung oder sagt mir, warum ihr anders denkt! Ich weiß auf jeden Fall, dass der nächste Roderick in meinem Bücherregal landen wird und ich mir vielleicht auch seine Post Mortem-Reihe zu Gemüte führen werde!

Wertung ♥♥♥♥♥/♥♥♥♥♥
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*Ich habe das Buch kostenlos als Rezensionsexemplar erhalten, der Beitrag entspricht aber trotzdem meiner persönlichen Meinung.

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