[tasty sunday] Quinoa-Amaranth-Hirse Frühstücksbrei

Ich sehe beim Lesen des Titels jetzt schon die Rührei-mit-Speck-Fraktion die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Brei? Hirse? Zum Frühstück? Ohja!


Okay, also wer süßes Frühstück nicht mag, sich unter keinen Umständen vorstellen könnte warm zu frühstücken oder bei dem Wort Brei das Gesicht verzieht…für den ist der Frühstücksbrei nichts. Für alle anderen Müsli-Lover, Warm-Frühstücker oder Gerneneues-Ausprobierer, habe ich hier den ultimativen gluten- und laktosefreien, gesunden Frühstückstipp. Halt, stopp! Ihr habt von Quinoa und Amaranth noch nie etwas gehört?

 

Quinoa wird auch als das Gold der Inkas bezeichnet. Der südamerikanische Stamm ernährte sich nämlich hauptsächlich von dem Pseudogetreide. Auch wenn man es oft liest, Quinoa ist KEIN Getreide, sondern absolut glutenfrei. Es enthält viel pflanzliches Eiweiß, Vitamine, Mineralien und Nährstoffe. (doppelt so viel Eisen und Vitamin E als Weizen) Außerdem stecken in den kleinen Körnern alle neun essentiellen Aminosäuren. Es hat einen leicht nussigen Geschmack und ist einfach in der Zubereitung. Waschen, Kochen, Fertig!

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Amaranth gehörte ebenfalls zu den Grundnahrungsmitteln der Inkas und Azteken. Wir haben ein bisschen länger gebraucht, nun sind die kleinen Körnchen aber auch im deutschen Supermarkt-Regal gelandet. Der Kohlenhydrate-Anteil liegt deutlich unter dem von herkömmlichen Getreide, eine gute Nachricht für die “Low Carb”-Verfechter also. Außerdem stecken so viele Ballaststoffe in dem Powerkorn, dass wir länger satt sind. Statt der Null-Diät also einfach mal Amaranth essen, Ladys! Dazu ist es eine wahre Eiweißbombe, enthält alle wichtigen Aminosäuren, Magnesium, Calcium, Eisen, essentielle Fettsäuren und und und. Immer noch nicht überzeugt? Na gut, eine letzte Info noch, mit dem hoffentlich der letzte Zweifel aus dem Weg geschafft wird:

Amàranthos ist griechisch und bedeutet so viel wie “unsterblich”. Muss ich da noch mehr sagen?

Quinoa-Amaranth-Hirse-Frühstücksbrei

Rezept für 2 Personen

  • je 1 EL Amaranth, Hirse und Quinoa
  • 200 ml Wasser
  • 100 ml Soja-Vanillemilch
  • 2 EL Honig
  • 1 EL Cashewnüsse
  • 1 Banane
  • Himbeeren
Zubereitung

1. Pseudogetreide waschen, mit Wasser aufkochen und ca. 20 Minuten köcheln lassen. Wenn das Wasser vollständig verkocht ist, die Milch dazugeben. Es kann sein, dass ihr mehr Milch braucht, wenn der Brei zu fest ist.

2. Etwa 1 EL Honig dazu, die Süßen unter uns nehmen mehr.

3. Bananen in Scheiben schneiden, mit 1 EL Honig und den Nüssen in einer Pfanne anrösten, bis die Bananen schön weich und die Nüsse leicht braun sind.

4. Brei in eine Schale geben, mit den Honig-Bananen und -Nüssen und Himbeeren garnieren.

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3 comments

  1. Diana says:

    na wenn das mal nicht oberlecker klingt und aussieht:-)) bin schon sehr gespannt, was ich noch sonst so auf deiner seite entdecken werde, habe schon einen Blick in tasty sunday geworfen, das sieht sehr vielversprechend und inspirierend aus:-)) hier habe ich noch weitere amaranth rezepte gefunden, vielleicht kannst du dich auch inspirieren lassen: http://www.amaranth.info/rezepte.html
    Liebe Grüße und weiter so!:-*
    Diana

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