München Hot Spot: Viktualienmarkt

Ein Münchner, der den Viktualienmarkt nicht liebt, wenn der Platz vormittags noch menschenleer ist, die Marktfrauen gerade ihre Stände aufsperren und die Sonne auf den Maibaum strahlt…der ist kein echter Münchner.

Ja, er ist überteuert und ja, vor allem am Wochenende ziemlich überfüllt. Das weiß man aber als Münchner. Deshalb geht man auch vormittags und unter der Woche, wenn der Viktualienmarkt noch so ist, wie er früher gewesen sein muss. Ich hatte das Glück in der Nähe ein Praktikum zu machen, sodass ich jeden Morgen vor 9 Uhr einmal drüberspazieren konnte. Diese Ruhe – einmalig! Wenn dann noch die Sonne scheint und man sich im Kaffee & Mehr den ersten Cappuccino des Tages schmecken lässt, kann der Tag nur noch gut weitergehen.

 

Als der Marienplatz als Marktplatz um 1807 zu klein wurde, zog man um – auf den Platz neben dem damaligen Krankenhaus (Heilig-Geist-Spital), der heute Viktualienmarkt heißt und damals noch „grüner Mark“ genannt wurde. Am Anfang wurden die Verkaufsstandorte jeden Tag neu vergeben, seit 1870 hat hier aber jeder seinen festen Platz. Die Stände haben jeden Tag (außer Sonntag) von 7 bis 20 Uhr geöffnet.

Hier kauft man natürlich nicht sein tägliches Obst und Gemüse. Zumindest nicht als Student. Hier schlendert man durch die Ständchen und saugt einen Hauch Münchner Tradition auf. Natürlich gibt es aber ein paar Geheimtipps, wo der Viktualienmarkt noch bezahlbar ist:

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