Meine Lieblings-Kochbücher

Ich koche und backe gern. Am liebsten nach schicker Anleitung. Und coolen Fotos zum Vergleichen. Hier meine Top Sieben.

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Hummingbird Bakery Backbuch

Dieses Cupcake-Buch habe ich in London gekauft. Dort befindet sich nämlich auch die Hummingbird Bakery in der Portobello Road, in deren Cupcakes ich mich mit einem Schlag verliebt habe. Damit meine eigenen irgendwann einmal so aussehen, wie die der Bäckerei, dauert es zwar noch ein bisschen, aber die Red Velvet Cupcakes zu Halloween haben meine Freundin und ich damals ziemlich gut hinbekommen. Im Hummingbird Bakery Backbuch gibt es nicht nur Cupcake-Rezepte, sondern auch Whoopies (weiche Keksdoppeldecker mit Füllung) und Kuchen, unterteilt in Jahreszeiten und Anlässe. Manchmal muss man sich ja schon zwingen, die kleinen Kreationen aufzuessen, so schön sehen sie aus. Naja, ich bring es doch jedes Mal übers Herz…

Jamie unterwegs…

Einige stehen auf Ryan Gosling. Ich stehe auf Jamie Oliver. Also…Ryans Oberkörper mal außer Acht gelassen, aber Jamie Oliver punktet bei mir mit etwas anderem: er kann natürlich exzellent kochen, ist super sympathisch und…hat britischen Akzent. Was mich außer seiner Person an sich noch begeistert, sind seine Kochbücher. Ich liebe die Aufmachung, die Rezepte und die Tatsache, dass bisher alle Versuche des Nachkochens geglückt sind. Ich habe wirklich fast alle seiner Bücher (und das sind eine ganze Menge), aber Jamie unterwegs hat mir am besten gefallen. Jamie ist durch Europa gereist und hat sich die besten Gerichte aus Spanien, Italien, Marokko, Frankreich, Schweden und Griechenland zeigen lassen. Mein Lieblingsrezept sind die schwedischen Blaubeerhefebrötchen.

Meze in Istanbul

Als ich vor etwa fünf Jahren in Istanbul war, hat mich neben den Basaren, Moscheen und Palästen noch etwas beeindruckt: die Küche. Die türkische Küche hat mehr zu bieten als Döner und Baklava, mal davon abgesehen, dass der Kebab in Istanbul ganz anders schmeckt, als der Döner, wie wir ihn kennen. Meze heißt das Zauberwort – kleine Appetithäppchen zur Vorspeise, von denen man aber meist schon alleine satt wird. Die Meze werden kalt oder warm serviert und traditionell mit Pitabrot gegessen, dazu ein kaltes, salziges Joghurtgetränk (Ayran) oder ein schwarzer Tee. In dem Buch von GU* Meze in Istanbul werden die leckersten Gerichte vorgestellt, sodass der türkischen Meze-Party für zuhause nichts mehr im Wege steht. Außerdem hilfreich: die Stadtspaziergänge (mit Karte), durch die verschiedenen Viertel Istanbuls und die zahlreichen Restauranttipps. Die Fotos, bei denen man einfach Hunger kriegen muss, machen für mich das türkische Kochbuch perfekt.

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 Tim Mälzer Greenbox

Das Problem bei vielen vegetarischen oder veganen Kochbüchern liegt meiner Meinung nach in der Zutatenliste. Die ist meistens lang und speziell, sodass man nicht im Supermarkt um die Ecke einkaufen kann. Das Schöne bei Greenbox ist, dass die meisten Gerichte mit Zutaten gekocht werden, die man manchmal sogar zuhause hat, aber gar nicht auf die Idee gekommen ist, sie in der Form zuzubereiten wie Tim Mälzer das tut. Die Rezepte gehen schnell, sind easy nachzukochen und es wird wirklich jedes Gemüse abgehandelt, altbekante, vergessene und auch neu entdeckte. Dazu machen die Fotos Heißhunger – auf Gemüse.

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 A Tavola

Was mich an italienischen Kochbüchern nervt? Viele Fleischgerichte, wenig Individualität und immer das gleiche: Carbonara, Capricciosa, Saltimbocca. Langweilig. In *A Tavola die italienische Küche neu aufgerollt, mit Rezepten, bei denen selbst ein Italiener aus dem „Buenissima“ gar nicht mehr herauskommt. „Marinierte Pilze mit geschmolzenem Mozzarella“, „Grüne Basilikumpizza“, „Penne mit Honig-Gorgonzola-Sauce“, „Lauwarmes Fenchelgemüse mit Bulgur“ und und und. Die Fotos machen Lust, sich sofort in die Küche zu stellen und loszulegen. Endlich mal ein italienisches Kochbuch, das die italienische Küche aus der verstaubten Schublade hervorholt.

 

 Leon – Fast Food Vegetarisch

Auf was habt ihr Lust? „Süßkartoffel-Orangen Suppe“, „Brennnessel Burger“, „Perlgraupen-Risotto“ oder „Toffee-Pudding“? In Leon – Fast Food Vegetarisch findet man Rezepte für jeden Tag, die Lust auf fleischlose Küche machen – sogar vegane Rezepte haben sich in das Kochbuch geschmuggelt. Ich liebe die Leon-Reihe, weil die Gerichte einfach nachzukochen sind, man keine lange Einkaufsliste braucht und mich viele Rezepte an meine Kindheit erinnern…bei wem gab es zuhause auch Armer Ritter? Noch dazu sind die vielen Fotos der Hammer, aber ich bin ja sowieso der Meinung, dass ein Kochbuch ohne Fotos nichts taugt.

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Die Küche Venedigs

Wer schon einmal in Venedig war und sich nicht in die Stadt mit ihren vielen kleinen Gassen verliebt hat, muss ein Banause sein. An diesem Ort wuselt es zwar nur so von Touristen, aber trotzdem haben sich die Venezianer ihre Gemütlichkeit bewahrt, die sich auch in der Küche widerspiegelt. Für den, der schnell mal etwas auf den Tisch zaubern will, ist *Die Küche Venedigs wahrscheinlich nichts. Die Zubereitung dauert etwas länger – piano, piano. Aber was lange währt, wird schließlich endlich gut und das sieht man an den Fotos zu den Rezepten. Außerdem kann man bei den vielen Bildern von Venedig entweder in Urlaubserinnerungen schwelgen oder seinen ersten Venedig-Urlaub planen. Das Kochbuch ist ideal für einen italienischen Abend, an denen man bei Freunden und Familie punkten kann. Als nächstes will ich auf jeden Fall die „Dinkelspaghetti mit Pilzen und Parmesansauce“ und die „Birnentarte“ nachkochen/-backen. 

 

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2 comments

  1. Angelika says:

    Sehr interessante Rezepte rausgepickt, da sollte man sich das ein- oder andere Kochbuch doch mal näher anschauen 🙂

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