[rezension] Sebastian Fitzek – Noah

Sebastian Fitzek würde ich als besten deutschen Krimi-Autor bezeichnen. Noah ist schon etwas älter (2013) und nicht unbedingt ein typischer Fitzek-Krimi…

Noah

Klappentext
Darum hat es mich nicht überzeugt

Als Noah aufwacht, weiß er nicht wer er ist und was die Tätowierung „NOAH“ in seinem Handballen bedeutet. So wird er von den Obdachlosen genannt, unter denen er lebt. Noah weiß allerdings eines: er ist in Gefahr und muss herausfinden warum ihn jemand töten will – und vor allem wer.

Irgendwie hat mich *Noah doch sehr an Dan Browns Inferno erinnert. Und dieser Hauch Politik, Gesellschaftskritik und Verschwörungstheorien sind eigentlich so gar nicht Fitzeks Art. Vielleicht ist das auch der Grund warum Noah zwar kein schlechtes Buch ist, aber nicht das war, was ich mir von einem Fitzek-Krimi erwartet haben. Seine Psychothriller haben mich bisher immer in ihren Bann gezogen, sodass ich alle schnell durch hatte. Bei Noah hat das länger gedauert, wahrscheinlich aber auch weil das Buch doch sehr zum Nachdenken anregt – Überbevölkerung, Ressourcen-Verschwendung…

Meiner Meinung nach hätte Fitzek in seinem Metier bleiben sollen, ob der Seitenwechsel nun am Verlagswechsel liegt, weiß ich nicht, auch sein neuer Thriller „Das Joshua-Profil“ geht eher in die Dan Brown als in die Simon Beckett-Richtung. Schade, mir hat der alte Fitzek besser gefallen. Wer allerdings nichts von Fitzek kennt, dem wird Noah wahrscheinlich gefallen.

Wertung ♥♥/♥♥♥♥♥
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