[rezension] Roberta Gregorio – Signora Pia und das Lächeln des Meeres

Seid ihr auch, obwohl der Sommer schon fast zu Ende ist, immer noch urlaubsreif? Dann ist das Buch genau das richtige für euch!

Klappentext
Darum mag ich es

Signora Pia hat drei Kinder, einen Ehemann und ist ihr ganzes Leben lang tagein tagaus für ihre Familie da gewesen. Als die jüngste der Kinder nun auch das Haus verlässt, kann sich Pia endlich einmal wieder mehr um ihre eigenen Bedürfnisse kümmern. Doch ihr Mann Pasquale will da nicht so richtig mitziehen, der beschäftigt sich lieber mit seinen Hobbies. Als dann noch die Schwiegermutter vor der Tür steht, die Pasquale bei ihnen einquartieren will, brennen bei Pia die Sicherungen durch und sie flieht. Über Umwege kommt sie nach Rom, wo sie auf den geheimnivollen Marcello trifft.

Zunächst einmal muss ich das unglaublich schöne Cover von *Signora Pia loben. Allein beim Anblick kommt bei mir schon Urlaubsstimmung auf. Von der Autorin kannte ich bisher noch nichts, weshalb ich besonders gespannt war. Der Schreibstil ist humorvoll, leicht und flüssig zu lesen und man kann sich wunderbar in die Stimmung des kleinen Städtchens Camerota in Süditalien und auch in das trubelige Rom einfinden. Auch der Hauptcharakter Pia hat mir gut gefallen und ich habe mit ihr mitfühlen können. Die Geschichte ist sehr rührend geschrieben und vor allem die Zeitsprünge, die die Autorin anwendet, fand ich spannend zu verfolgen. Manchmal führten die zu Verwirrung, die sich aber immer schnell aufgeklärt haben. Der Unterhaltungswert ist auf jeden Fall hoch, aber wer mehr als eine leichte Urlaubslektüre will, wird von Signora Pia wahrscheinlich nicht überzeugt, deshalb ein Herz-Abzug.

Wertung ♥♥♥♥/♥♥♥♥♥

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