[rezension] Petra Hartlieb – Ein Winter in Wien

Bevor der Winter nun ganz vom Frühling vertrieben wurde, stelle ich noch ein Buch vor, dass in der Winterzeit spielt.

Klappentext
Darum mag ich es

Das Buch spielt um 1910 in Wien, wo Marie als Kindermädchen bei einer angesehenen Familie arbeitet. Eines Tages soll sie aus einer nahegelegenen Buchhandlung ein Buch für ihren Dienstherren abholen, kommt aber ohne Buch zurück, da der Band noch nicht eingetroffen ist. Der junge Buchhändler Oskar bringe ihn aber so schnell wie möglich persönlich vorbei. Das tut er gleich am selben Nachmittag und hat gleich zwei Bücher dabei. Das versprochene für Herrn Schnitzler, das andere für Marie – ein Gedichtband mit einer persönlichen Notiz: Er möchte sie wiedersehen…

*Ein Winter in Wien hat mich in die Zeit des Wiener Jugendstils entführt…in einen verschneiten Winter, in dem eine wunderschöne Liebesgeschichte passierte. Außerdem studiere ich Literaturwissenschaften, klar, dass mir da Bücher gefallen, die in einer Buchhandlung spielen, oder? Die Geschichte ist wirklich zauberhaft, fast schon wie im Märchen. Der Märchencharme des Buches kommt auch daher, dass Petra Hartlieb so wunderbar lebendig erzählt und man quasi die Schneeflocken auf der Haut spüren kann, wenn sie darüber schreibt. Einen Stern habe ich für den geringen Umfang abgezogen…das Buch endet, bevor es so richtig angefangen hat und ich wäre gern noch mehr in die Tiefe gegangen, hätte gerne noch mehr Details erfahren. Trotzdem kann ich das Buch vor allem für die Weihnachtszeit empfehlen, aber es ist auch ein schönes Buch, um sich vom Winter zu verabschieden. Petra Hartliebs Debütroman „Meine wundervolle Buchhandlung“ habe ich zwar noch nicht gelesen, aber das werde ich wohl noch nachholen! 

Wertung ♥♥♥♥/♥♥♥♥♥

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