[rezension] José Saramago – Alle Namen

Das Buch ist zwar schon etwas älter, aber die Taschenbuch-Version ist neu, deshalb stelle ich euch das Buch heute einmal vor.

Klappentext

Darum mag ich es

Sr. José ist 50, alleinstehend, einsam und ein sehr gewissenhafter Beamter. Er arbeitet im zentralen Personenstandsregister der Stadt und macht jeden Tag nichts anderes, als Karteikarten zu beschriften und einzusortieren. Sr. José hat allerdings ein ungewöhnliches Hobby: er sammelt Zeitungsausschnitte von berühmten Persönlichkeiten und legt Akten über sie an. Fehlen ihm einige Details über seine Personen in den Akten, forscht er verbotenerweise nachts im Amt nach und nimmt die Karteikarten sogar mit nach Hause. Als er eines Tages an einer Karteikarte eine andere Karte entdeckt, die daran geheftet wurde und nichts mit seiner gesuchten Karteikarte zu tun hat, ist er fasziniert von diesem Ereignis und will alles über den unbekannten Namen einer Frau herausfinden, der auf der Karte steht – denn für Sr. José musste es Schicksal gewesen sein, dass ihm diese Karte in die Hände gefallen ist.

Bei * Alle Namen ist mir zuerst der ungewöhnliche und auch sehr gewöhnungsbedürftige Schreibstil aufgefallen…Sätze, die sich über 2 Seiten erstrecken sind nicht jedermanns Sache und auch die direkte Rede habe ich vermisst. Wenn man sich aber mal an Saramagos Art zu schreiben gewöhnt hat, ist das Buch eine literarische Perle! Manchmal waren mir die detaillierten Beschreibungen und vielen Metaphern etwas too much, aber im Großen und Ganzen hat mich das Buch amüsiert und vor allem die Geschichte hat mich gepackt – zwar erst ab der Hälfte, aber ich wollte dann unbedingt wissen, wie das Buch endet. Also, kämpft euch am Anfang durch, es lohnt sich!

Wertung ♥♥♥♥/♥♥♥♥♥

One comment

  1. Anonymous says:

    Das hört sich interessant an und ich werde es mir auf meine Bücherwunschliste schreiben, die immer länger wird, aber jetzt kommt ja bald die stade Zeit ………………….

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