[rezension] Jocelyne Saucier – Ein Leben mehr

Ein Buch über die kanadische Wildnis, Freiheit und den Sinn des Lebens.

Klappentext

 

Darum mag ich es

Wir schreiben das Jahr 1916. Der Norden Kanadas wurde durch große Waldbrände zerstört, es gibt nur wenige Überlebende, über die natürlich die wildesten Geschichten kursieren. Einer von ihnen ist Ted Boychuck, 80 Jahre. Eine Fotografin hat die Mission Fotos der Überlebenden zu schießen, nur Ted Boychuck hat sie noch nicht vor die Linse bekommen. Als die Fotografin mitten in der kanadischen Wildnis auf zwei alte Männer trifft, die sich an einem See niedergelassen haben, erfährt sie, dass Ted bereits tot ist. Die beiden Männer, Charlie und Tom, wollen die Fotografin so schnell es geht wieder los werden. Doch dann tauchen noch drei andere Personen auf und es entwickelt sich eine kleine Gemeinschaft am See. Doch wie lange wird diese vermeintliche Freiheit anhalten?

In *Jocelyne Sauciers Ein Leben mehr passiert nicht viel. Trotzdem ist das Buch keinesfalls langweilig, wahrscheinlich ist es die kanadische Wildnis, die mir noch fremd war, die mich so gepackt hat. In dem Buch kommt es auf die kleinen Dinge an! Die kleinsten Szenen werden genaustens beleuchtet, sodass man das Gefühl hat dabei zu sein. Der Schreibstil von Saucier hat mir sehr gefallen, auch ihr Umgang mit dem Thema Tod und Liebe bei alten Menschen fand ich faszinierend – humorvoll, aber nicht verspottend. Alle Charaktere sind unglaublich schräg, die schon so einiges erlebt haben…und das Leben hat Spuren hinterlassen. Fans von kitschigen Liebesromanen werden nicht auf ihre Kosten kommen. Saucier setzt das Thema Liebe zwar wenig ein, aber genau an den richtigen Stellen.

Hier geht’s zur Leseprobe
Wertung ♥♥♥♥♥/♥♥♥♥♥

One comment

  1. Angelika says:

    Das Buch habe ich gelesen, ich war fasziniert, sehr spannend geschrieben und einmal handelt es von „alten Menschen“, das macht es nocht interessanter.

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