[rezension] Antonia Hayes – Die relative Unberechenbarkeit des Glücks

Sowohl Cover als auch Titel haben mich neugierig gemacht, sodass ich das Buch einfach lesen musste. Ob ich enttäuscht oder begeistert war, erfahrt ihr in dieser Rezension.

Klappentext

Darum mag ich es

Der Protagonist Ethan hat als Baby ein Schütteltrauma erlitten, das zu einer Gehirnblutung und einer Vernarbung im Gehirn geführt hat. Doch trotz der wenig vielversprechenden Prophezeiungen der Ärzte, entwickelt sich Ethan zu einem hochintelligenten Jungen, den die Leser mit 12 Jahren kennenlernen. Er ist unglaublich neugierig und verfügt über ein riesiges Wissen über Physik und kann sogar Schallwellen tatsächlich” sehen”. Leider wird er wegen seiner Hochbegabung von seinen Mitschülern gemobbt und auch seinen Vater kennt er nicht. Doch dieser kommt plötzlich in das Leben von Ethan und seiner Mutter zurück…

In  *Die relative Unberechenbarkeit des Glücks geht es viel um Physik – ein Thema, von dem ich außer meinem minimalen Schulwissen, nicht viel Ahnung habe und eigentlich auch nicht sonderlich spannend finde. Antonia Hayes schafft es aber einem dieses komplexe Thema auf eine lockere, leichte Art näher zu bringen. Einige Darstellungen waren mir immer noch zu komplex und ich habe nicht alle Erklärungen nachvollziehen können, aber das macht auch gar nichts. Denn in der Geschichte geht es nicht darum, etwas über Physik zu lernen, viel mehr geht es um Einzigartigkeit eines Charakters, Familienzusammenhalt und natürlich Liebe. Punktabzug gibt es allerdings für teils langatmige Stellen, an denen keine Spannung aufkam und die sich nur sehr mühsam lesen ließen. Hat man diese jedoch überwunden, ging es wieder spannender weiter. Der Schreibstil von Hayes lässt sich wiederum sehr leicht lesen.

Wertung ♥♥♥♥/♥♥♥♥♥
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