[kleiner onkel] SSW 37 – Meine Kliniktasche

Es ist soweit – morgen geht die 37. Schwangerschaftswoche los und es wird Zeit meine Kliniktasche zu packen. 

Ich kann es kaum glauben, aber ab morgen wäre der kleine Mann in meinem Bauch keine Frühgeburt mehr, d.h. es kann jeden Moment losgehen! Ich habe viel darüber gelesen, was alles in eine Kliniktasche muss, hab mich am Ende aber dazu entschieden, eine fertig gepackte Tasche zu kaufen – da weiß man, dass man auch wirklich nichts vergessen hat 😀 Bei mir ist das Ganze ja auch noch ein bisschen anders, da ich nicht ins Krankenhaus, sondern ins Geburtshaus gehe. Das bedeutet, dass ich im besten Fall nach 2-3 Stunden wieder zu Hause bin und nicht das volle Programm einer Kliniktasche brauche. Die vielen Dinge aus der Kliniktasche kann ich aber super für das Wochenbett brauchen, dass ich eben nicht im Krankenhaus, sondern zuhause verbringe. Außerdem sollte man natürlich auch ins Geburtshaus einige Dinge mitbringen, wie z.B. warme Socken, Handtücher oder Kosmetiksachen, auf die man während der Geburt nicht verzichten will (Labelllo!). Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe meine Kliniktasche bei mamylu gekauft. Die kannte ich schon von Instagram und finde es ziemlich cool, dass sie eine München-Version der Kliniktasche anbieten – klar, dass ich mich dafür entschieden hab, oder?

Die Kliniktaschen von Mamylu werden quasi von Mamas für Mamas gepackt und das merkt man auch. Besonders schön fand ich den persönlichen Gruß der Gründerin Kristina – man merkt einfach, dass hier Wert auf die Liebe zum Detail gelegt wird.

Nun aber mal im Klartext: Was ist da alles drin? Und braucht man das alles?

Auf dem Bild seht ihr schon mal den kompletten Inhalt der Tasche. Besonders cool fand ich den Kulturbeutel, der im gleichen Design der Tasche ist. Allerdings ist hier auch das Manko: das Taschendesign. Leider nicht so mein Geschmack, aber es gab bei der München-Tasche kein anderes Muster zur Auswahl, weshalb ich dieses nehmen „musste“. Da würde ich mir mehr Farb-Auswahl wünschen!

Für die Mama

Puuhhh, wo soll ich anfangen? Vielleicht mit der Kleidung: Frotteeslipper, Bademantel, Umstandsbluse mit 3/4-Ärmeln, Pyjamahose, Stricksocken mit weichem Innenfutter, Still-BH. Außerdem waren Schlafmaske, Ohrstöpsel, Einweg-Slips, große Binden, ein Wäschesack, Handtücher und eine kleine Flasche alkoholfreier Sekt in der Tasche.

Die Kleidung und der Bademantel war in Größe XL und daher leider viel zu groß, es wäre daher cool, wenn man bei der Kliniktasche zwischen verschiedenen Größen wählen könnte. Die Umstandsbluse und die Pyjamahose passen zwar trotzdem geraaaade noch so, aber ein paar Größen kleiner wären super gewesen. Ansonsten kann ich vor allem die Einweg-Slips, die Wochenbett-Binden und den Still-BH super für zuhause brauchen. Die Handtücher werden einmal mit unserem Waschmittel gewaschen (wegen dem vertrauten Geruch) und kommen dann mit ins Geburtshaus, genauso wie die Stricksocken – kalte Füße sind nämlich Wehen-Hemmer! Naja und die Flasche alkoholfreier Sekt wird natürlich gleich zuhause geköpft 😀

Im Kulturbeutel war eeeeiniges versteckt: ein Zahnpflege- und Kosmetikset (Wattepads und Wattestäbchen) wie man sie aus dem Hotel kennt, eine Nagelfeile, Shampoo und Duschgel, Lippenpflege, Bodylotion, Haargummis und -klammern, Traubenzucker, Duschhaube, ein Kamm, ein Rasierset, Erfrischungs- und Desinfektionstücher, feuchtes Toilettenpapier und Taschentücher. 

Im Geburtshaus oder auch im Wochenbett werde ich wohl nicht alles brauchen können – wie z.B. die Duschhaube oder das Kosmetik-/Rasierset. Allerdings ist das super zum Mitnehmen auf Reisen. Über die Lippenpflege, den Traubenzucker und die Erfrischungstücher bin ich allerdings sehr froh, da hätte ich vermutlich nicht dran gedacht.  Und auch der Haargummi ist goldwert!

Witzig finde ich übrigens auch den „Latte-to-go“. Ein milchbildender und rückbildungsfördernder Tee, der sich auch in der Kliniktasche befand 🙂

Sooo viele Magazine…ich bezweifle, dass ich im Geburtshaus zum Lesen komme, aber jetzt, wo ich im Mutterschutz zuhause sitze, sind die Zeitschriften eine gute Beschäftigung. Auch mein Mann hat sich über das Dad-Magazin gefreut und hat schon drin geschmökert. Besonders cool finde ich auch den Kinderkompass München, der einem viele Tipps gibt, was man in München mit Kindern alles machen kann – und das ist eine ganze Menge! Ich freue mich schon, wenn der Kleine alt genug ist, dass man mit ihm in Zoo, Museum & Co gehen kann. 

Besonders hilfreich war auch die Mamimappe! Darin befanden sich nützliche Zusatzinfos, ein Malheft, Broschüren, Checklisten, ein Memo-Block, eine Mutterpass-Hülle, viele viele Gutscheine, bspw. für Schwangerenyoga oder Babymassagen in München. Außerdem ist die Mappe cool zum Verstauen von wichtigen Unterlagen, die sich so während der Schwangerschaft ansammeln. Einen Verbesserungsvorschlag hab ich allerdings…ich war fast ein bisschen erschlagen von den vielen Visitenkarten, Flyern und Gutscheinen, da ist weniger vielleicht doch mehr? 

Für den Kleinen

Natürlich war auch etwas für den Kleinen in der Kliniktasche. Ein Lätzchen, ein Schmusetuch mit Walen bedruckt (was sich später als kleines Täschchen herausstellte) und das coolste: eine Plüschbreze mit Glöckchen…das erste Kuschel“tier“ quasi 🙂

Ich bin rundum zufrieden mit meiner Kliniktasche und werde vermutlich alles gut brauchen können – ob im Geburtshaus oder im Wochenbett zuhause. Die gepackte Tasche von mamylu in der Komfort-Version hat zwar ihren Preis (275 €), aber dann ist man auch wirklich rundum eingedeckt und immerhin hat man dann auch eine große Reisetasche (30l Fassungsvermögen) und einen Kulturbeutel von reisenthel. Mit meinem abgeschlossenen Geburtsvorbereitungskurs und meiner fertig gepackten Kliniktasche + Babyschale im Auto, fühle ich mich nun optimal vorbereitet – mit dem Wissen, dass der Kleine unser Leben trotzdem völlig auf den Kopf stellen wird 🙂

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