[entdeckt] Café Emil

In der ehemaligen Galerie im blauen Haus befindet sich nun etwas neues Blaues: das Café Emil.

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Zugegeben, schön gelegen ist das Café Emil nicht. Direkt an der Schleißheimer Straße, die meiner Meinung nach, nicht zu den schönsten Meilen Münchens gehört. Aber gut, geben wir dem Emil eine Chance.

Die Einrichtung ist cool. Zwar besteht hier fast alles aus Teppich. Dunkelblauem Teppich. Aber das macht es auch irgendwie gemütlich. Nimmt man auf den Couchen Platz, fühlt man sich fast wie zuhause im Wohnzimmer, nur der Fernseher fehlt noch. Die Auswahl der Kuchen ist nicht groß und doch haben wir einen gefunden: Erdbeer-Cheesecake – sehr lecker. Dazu gibt es einen Tee und eine Proviant Rhabarberlimo. Die Preise sind Maxvorstadtüblich.

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Was das Emil aber tatsächlich ausmacht, ist nicht Kaffee und Kuchen, sondern das Design. Deshalb zog es mich auch hier herein, die bunten Farben sind ein Hingucker. Die Einrichtung ist so auffällig, dass sie fast schon ein wenig aufdringlich wirkt. Das Café ist nicht groß und zum Glück waren wir bei unserem Besuch die einzigen Gäste, sodass wir uns auf der Couch breit machen konnten. 

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Kurzum: für einen Nachmittagstreff ist das Emil ganz nett, zu Höherem bestimmt ist das Café aber wohl eher nicht, mein Lieblingsladen wird’s wohl nicht werden. Irgendwie fühlt es sich hier ein wenig aufgesetzt an, zu sehr gewollt, nicht ehrlich. Stundenlang könnte ich hier nicht verweilen. Trotzdem hat es uns hier gefallen und wir kommen gerne wieder.

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Café Emil

Schellingstraße 143

80798 München

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