[buchtipp] Pink Elephant Cooking

Vegane Rezepte und Yogi-Weisheiten – das Pink Elephant Cooking-Kochbuch!

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Das  *Pink Elephant Cooking-Kochbuch steht für 6 Säulen: vegan, zuckerfrei, sojafrei, rohkostreich, Superfoods und Freestyle – das heißt nicht festlegen, sondern einfach drauf los kochen. Die Yoga-Lehrer Flippo und Heather zeigen was ein echter Yogi essen sollte, damit er genügend Power für den Sonnengruß hat.

Das quietschbunte, fröhliche Cover trifft genau meinen Geschmack und auch das Layout der 144 Seiten fand ich schön gestaltet. Allerdings war es manchmal sogar etwas zu viel des guten. Aber besser als “langweilig” oder? Das Buch ist also auch zum Schmökern gedacht, denn zu den schönen Bildern gibt es noch eine ganze Menge an “Yogi-Weisheiten” dazu.

Nach den Kitchen Must-Haves, also was man zum Pink Elephant Kochen braucht, geben die zwei Yogis eine kurze Einführung in die wichtigsten Kräuter, Öle und Essige. Danach folgen die Rezepte:

  • Yogi Breakfast
  • Yogis on the Road (Aufstriche, Snacks, Salate)
  • Raw Foods
  • Mahlzeit (Kochen für Freunde, Suppen)
  • Götterspeisen (Nachtisch)

Zusätzlich zum Rezept gibt es “Pinki-Tipps” und auch Ideen, wie man das Rezept variieren kann.

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Die Frühstücks-Rezepte sind ganz nach meinem Geschmack: Porridge, Smoothies, Frischkornbrei. Übrigens, wer keine “Pampe” zum Frühstück mag…sollte sie mal ausprobieren :) Ich war anfangs auch skeptisch, aber seit ich in London war und dort ALLE Porridge lieben, habe ich mich überzeugen lassen.

Die Dips und Aufstriche fand ich besonders cool, weil da auch exotische Rezepte wie Mango-Ketchup oder Peanut Masala dabei sind – perfekt für die anstehende Grill-Saison. Da Rohkost eigentlich nicht so mein Fall ist, und wahrscheinlich auch nie werden wird, habe ich den Teil ein wenig übersprungen und mich gleich dem Kapitel Mahlzeit gewidmet. Hier gibt es schnelle Gerichte für Mittag- oder Abendessen wie z.B. die “No More Than 10 Minutes Soup” oder “Pumpkin Quickie”. Die Desserts sahen auch ziemlich lecker aus und als nächstes wird wohl mal “Peanut Butter Fudgesana” nachgekocht…ich liebe Erdnussbutter!

Leider sind die Zutatenlisten sehr lang, aber weil das Buch auf “Freestyle” setzt, müssen nicht alle zwangsweise in den Topf. Manche Zutaten gibt es nur im Asiamarkt etc., aber wie gesagt, man kann Zutaten auch durch herkömmliche austauschen oder ganz weglassen. Ich hätte mir außerdem noch eine Angabe der Portionen gewünscht. Bei den wenigsten Rezepten steht dabei, für wie viele Personen das Gericht ist. Das ist vor allem dann schwierig, wenn man für mehrere Leute kocht.

Trotzdem hat mir das Buch gefallen und ich werde auf jeden Fall noch mehr daraus nachkochen. Ich wollte mir eigentlich schon länger einen Spiralschneider kaufen, um mal Zucchinispaghetti auszuprobieren, da passt das Rezept im Buch: Zucchinispaghetti mit Kürbiskernpesto…mhhhmm…

Hier geht’s zur Leseprobe

Ich habe den Kichererbsen-Bulgur-Salat nachgekocht. Geht super schnell und ist perfekt für ein Abendessen, wenn man nach einem anstrengenden Tag nach Hause kommt. Den Salat kann man mit allem was man gerne mag variieren.

Bulgursalat (2)
Bulgursalat (3)

One comment

  1. Angelika says:

    Finde das Cover sehr einladend und es macht auch neugierig. ich liebe Yoga und finde es total klasse, dass ich gleich zwei meiner Leidenschaften in Einem habe, zum einen tolle Rezepte und zum anderen noch brauchbare Tipps für meine Yogastunden :-)

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