Buchtipp: Lomelinos Eis

I scream. For Ice Cream.

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Im Sommer könnte ich jeden Tag Eis essen. Wirklich. In München habe ich ein paar Lieblingseisdielen, durch deren Sortiment ich mich schon einmal durchgeschleckt habe. Da lag es nahe, dass ich selbst einmal an Eis versuche und deshalb bin auf das Buch *Lomelinos Eis von Linda Lomelino gestoßen. 

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Es ist in sieben Kapitel unterteilt:

  • Wissenswertes rund ums Eis
  • Sahneeis
  • Sorbet und Sherbet
  • Eis am Stiel
  • Eistorten und Eisdesserts
  • Getränke
  • Garnituren und Saucen

Zunächst wird kurz erklärt, welche Geräte und Zutaten man für selbstgemachtes Eis verwenden sollte. Linda Lomelino sagt selbst, dass man für ihre Rezepte nicht unbedingt eine Eismaschine braucht, aber das Eis in der Maschine einfach cremiger und die Konsistenz besser wird. Dann geht es los mit den Eis-Rezepten, von Klassikern bis hin zu moderneren Sorten. Bei über 80 Rezepten ist bestimmt für jeden etwas dabei. Was ich auch an Lindas Blog „Call me Cupcake“ mag: Ihre Kreativität. Jedes Rezept trägt ihre Note und wird derart präsentiert. Die Fotos im Buch sind umwerfend, alle etwas dunkler, fast schon derb – aber genau das mag ich. Ich brauche keine Kochbücher, wo die Gerichte aussehen, als hätte sie ein Sternekoch gekocht. Die Fotos von Linda Lomelino sehen überhaupt nicht drapiert aus, sondern eher, als wären sie zufällig entstanden. Das finde ich irgendwie sympathisch…obwohl ich natürlich weiß, dass die Fotos bestimmt stundenlange Arbeit waren…

Vor allem aber machen die Bilder Lust aufs Nachmachen. Als ich das Buch durchgeblättert habe, war ich so euphorisch, dass ich mir gleich eine Eis-Maschine bestellt habe. Die gab’s für 60 Euro im Angebot und ich find sie richtig gut. Nur blöd, dass man den Behälter eine Nacht im Gefrierschrank kühlen muss, bevor man das Eis macht. Da geht ein wenig die Spontanität verloren, aber das Eis ist lecker. Aber nun zum Buch.

Rezeptbeispiele:

  • Himbeer-Cheesecake-Eis
  • Erdbeer-Champagner-Sorbet
  • Feigen-Honig-Eis
  • Rocky Road-Eistorte
  • Karamell-Rum-Sauce
  • selbstgemachte Eiswaffeln

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Für Eisanfänger wie mich ist das Buch wirklich super. Es gibt Rezepte, die sehr schnell gehen, aber auch etwas ausgefallenere Kreationen, die gut sind, um Gäste zu beeindrucken. Ich hab mich mal am Ahornsirup-Walnuss-Eis versucht und meine Freunde und ich waren begeistert. 

 

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Ahornsirup-Walnuss-Eis
*Dieses Rezensionsexemplar wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Die Rezension spiegelt aber trotzdem meine eigene Meinung wider.

One comment

  1. Angelika says:

    Ich finde es eine gute Idee , Eis selber zu machen und nicht immer die Desserts als Nachspeise und vor allem die Eispreise.
    Ich bin ja ein Fan von allem selbstgemachten, da weiss man, was drin ist:-)

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