[buchtipp] Clean Eating

Vor dem Sommer noch eine Detox-Kur? Beim Entgiften hilft das neue Kochbuch „Clean Eating“.

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Guckt man sich im Bücherladen in der Kochbuchecke um, so stechen einem vor allem diese Themen ins Auge: Vegan, Low Carb, Grüne Smoothies, Paleo und und und…gesunde Küche ist voll im Trend und hier reiht sich auch das neue Kochbuch von Alejandro Junger *Clean Eating ein. Der Slogan? Natürlich und gesund genießen. Klingt vielversprechend und wenn das Ganze dann auch noch lecker ist, fällt der Verzicht auf Süßigkeiten und Junk Food nicht schwer.

Die Einleitung gibt einen Überblick über das Prinzip Clean Eating, das heißt: was genau soll ich essen und was besser nicht. Prinzipiell sagt Junger, dass man auf Gluten, Laktose und Zucker verzichten sollte. Stattdessen soll man frisches Obst und Gemüse, Glutenfreie Getreidesorten, Fleisch und Fisch essen.  Außerdem gibt Dr. Junger auch Tipps, was man bei der Zubereitung seines Essens achten sollte. Danach folgen die 200 Rezepte, die in Frühstück, Suppen, Salate/Saucen/Dips/Dressings, Vorspeisen/Beilagen/Snacks, Gemüse, Fleisch, Fisch, Desserts und Drinks unterteilt sind.

Beispielrezepte:

  • Mandelcookies
  • Rote Bete-Carpaccio
  • Buchweizen-Granola
  • Nuss-Schoko-Riegel
  • Fischstäbchen mit Sauce Tartare

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Nach dem Rezepteteil folgen die Clean-Eatingkuren zur Entgiftung (21 Tage), Darmsanierung (21 Tage) und Energie tanken (7 Tage). Die Kuren sind leicht verständlich und übersichtlich erklärt und die Rezepte zur jeweiligen Kur findet man anhand von Symbolen, sodass man sich seinen Ernährungsplan leicht selbst zusammenstellen kann, man kann aber auch den bereits vorgefertigten Plan aus dem Buch verwenden. Da kann der Sommer kommen!

Der Rezeptteil ist sehr umfangreich, leider haben aber nicht alle Rezepte ein Bild und ich finde das ist eigentlich das wichtigste bei einem Kochbuch. Trotzdem hat mir die übrige Bebilderung sehr gut gefallen und die Rezepte sind einfach erklärt, sodass sie auch von Koch-Anfängern leicht nachgekocht werden können.

Nun aber noch ein Kritikpunkt: das Vorurteil, dass gesund kochen aufwendig und teuer ist, wird hier bestätigt. Manche Zutaten sind so ausgefallen, dass ich noch nie etwas von ihnen gehört habe und viele davon gibt es nur im Bio-Markt oder Reformhaus. Dehalb sind die meisten Rezepte nichts für den kleinen Geldbeutel, aber in seine Gesundheit darf man schließlich auch investieren. Dass die Rezepte gluten- und laktosefrei sind habe ich schon erwähnt, viele eignen sich für die vegane/vegetarische Ernährung, Paleo oder Low Carb. Übrigens sind auch Stars von Dr. Jungers Ernährung überzeugt, weshalb Cameron Diaz, Gwyneth Paltrow, Donna Karan und Orlando Bloom ihr Lieblingsrezept im Buch verraten.

Insgesamt kann ich das Buch denjenigen weiterempfehlen, die entweder sowieso schon auf ihre Ernährung achten und sich neue Rezepte holen wollen oder denjenigen, die keine Ahnung haben, wie gesund kochen funktioniert.

Hier geht’s zur Leseprobe

Und jetzt seid ihr gefragt: Ich verlose das Clean Eating E-Book. Um das zu gewinnen, müsst ihr mir nur eine Frage beantworten: Habt ihr einen Geheimtipp, um auf Süßigkeiten zu verzichten? Viel Spaß beim Kommentieren!

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Ich habe mich mal an einem glutenfreiem Bananenbrot probiert und muss sagen, dass es schön saftig geworden ist und durch die Bananen auch ohne Zucker süß genug war. Für die vegane Variante einfach die Eier durch in Wasser angerührte Stärke oder Sojamehl ersetzen (ein Esslöffel Mehl ersetzt ein Ei).

Glutenfreies Bananenbrot mit Kardamom

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12 comments

  1. Christina P. says:

    Hi, generell lässt der Heißhunger auf Süßes mit der Zeit nach, wenn man Süßigkeiten aus seinem Speiseplan streicht. Mir schmecken z. B. die Standardsüßigkeiten überhaupt nicht mehr, viel zu süß und einfach nicht lecker. Ansonsten helfen bei mir: Zähneputzen, was trinken (z. B. Tee), eine Gewürzgurke oder, bei Schokojieper, entweder ein Stück 99%ige Schokolade lutschen (da ist fast kein Zucker enthalten) oder zwei TL reines Kakaopulver mit heißem Wasser zu Trinkkakao anrühren und trinken (ohne Milch und Zucker!).
    LG, Christina

  2. Meike says:

    Am Anfang hatte ich auch immer totalen Heißhunger, aber wenn das passiert ist habe ich mir entweder einen Tee gemacht oder was aus meinem Früchte-Arsenal gegessen! 🙂

  3. Angelika says:

    Ich finde das Buch so klasse , hab schon mehrere Rezepte ausprobiert und es macht so viel Spaß und schmeckt gut. Mir gefällt , dass es gluten, laktose und zuckerfrei ist . Eins muss ich auch sagen , hatte zuletzt ein Rezept rausgesucht , die Zutat kann ich nicht , hab dann gegoogelt und es war eine Tomatensosse mit Kräuter 🙂

  4. Slaterin says:

    Ein tolles Buch.
    Also wenn mich der Heißhunger überkommt, so massiere ich einige Punkte an der Ohrmuschel. Ab und an greife ich auch zu Nüssen oder leicht gerösteten Haferflocken (ohne Zucker) oder (aber nur tagsüber) zu einem Apfel (abends sollte man Obst meiden).
    Das Massieren der Punkte hilft, doch ganz streiche ich die Süßigkeiten nicht. Ich baue sie tagsüber in meinen Speiseplan ein, so bekomme ich nur sehr selten noch Heißhunger.

    Schade, dass ich am 21.4. im Radio ffh die Sendung mit der Hypnose verpasst habe… da ging es auch um dieses Thema..
    LG Slaterin (Loveleybooks)

    • Ephraims Tochter says:

      Das mit den Massieren hab ich auch schon gehört, aber noch nie versucht…kann mir irgendwie nicht richtig vorstellen, dass das hilft! Aber ich werde es bei der nächsten Heißhungerattacke mal probieren 🙂

  5. Slaterin says:

    Hallo, vielen lieben Dank. Ich freue mich.. DAs Buch ist bereits auf meinem Reader…. Werde mir bald etwas daraus kochen.
    LG Slaterin

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