[ausprobiert] Camping-Gadget: Hand-Kaffeemühle

Auch unterwegs muss man nicht auf frisch gemahlenen Kaffee verzichten, ich habe die Hand-Kaffeemühle getestet…länglich, praktisch, gut!

Es geht nichts über einen frisch gemahlenen Kaffee…wenn einem dieser einzigartige Duft in die Nase steigt, steht es sich gleich viel leichter auf. Aber was macht man da unterwegs, wenn man im VW-Bus wenig Platz ist und man nicht Omas unhandliche, riesige Kaffeemühle mitnehmen kann – für diesen Fall gibt es die *Porlex Handmühle, auch im Mini-Format – also genau das richtige Camping-Gadget! Wir durften die Mühle auf unserem Roadtrip testen und hier folgt unser Fazit…

Aber erst mal zu den Fakten! Die Mini-Handkaffeemühle ist nur 13,5cm hoch, hat einen Durchmesser von 4,6cm und durch den integrierten Gummi-Aufsatz liegt sie gut in der Hand. In den Bohnenbehälter passen ca. 20g Kaffeebohnen und das reicht ziemlich genau für 2 Tassen. Das tolle an der Mühle ist, dass sich der Griff abnehmen lässt und man sie damit platzsparend verstauen kann. 

Besonders edel wirkt natürlich das Gehäuse aus Edelstahl und hat noch einen anderen Pluspunkt – es ist super leicht zu reinigen, genauso wie das Mahlwerk aus Keramik. Man kann beide Keramik-Mahlscheiben entfernen und per Hand oder sogar in der Spülmaschine gewaschen werden. Die Mühle ist sehr leise – also kein unangenehmes Gequietsche bei dem man den ganzen Campingplatz aufweckt. Außerdem haben uns die verschiedenen Mahlgrade begeistert, da man über ein kleines Rädchen mehr als 15 verschiedene Mahlgrade einstellen kann und die Mühle daher für jegliche Kaffeezubereitungsmethoden einsetzbar ist. Super, um auch auf Reisen jeden Morgen einen frisch gemahlenen Kaffee zu kochen!

Eine gute Mühle braucht guten Kaffee – eh klar! Wir durften den *Limu-Kaffee von Coffee Circle (350g/8,90 €) aus dem Hochland Äthiopiens testen. Laut Beschreibung schmeckt er blumig-süß mit Aromen von Zartbitterschokolade und enthält 100% sortenreine Arabica Bohnen. Die Kaffees von Coffee Circle werden in der eigenen Rösterei in Berlin frisch und schonend geröstet, damit die verschiedenen Nuancen am besten zur Geltung kommen. Nach dem Probieren des Limus hatten wir allerdings ein ziemlich großes Problem…

Wir waren geschmacksverwöhnt – als der Limu-Kaffee zur Neige ging, mussten wir auf italienischen Kaffee aus dem Supermarkt zurückgreifen. Und auch wenn man glaubt, in Italien gibt es guten Kaffee…dann gilt das nicht für Supermarkt-Kaffee und eine schöne Rösterei haben wir leider nicht entdeckt. Wir haben uns also nach etwa zwei Wochen, als der Limu-Kaffee aus war, jeden Morgen an die Aromen und den Geschmack wehmütig zurückerinnert – hach, der war einfach lecker 🙂

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