[wanderlust] Italien-Roadtrip III – Neapel & Amalfiküste

Der vorletzte Stopp heißt: Neapel und Amalfiküste, wo ich noch mehr Insidertipps für euch habe!

In Neapel war ich schon mal, die Amalfiküste hab ich bisher nur auf Fotos gesehen und dachte mir: WOW! Warum ich allerdings ein bisschen enttäuscht war und welche Tipps ich für euch habe, erfahrt ihr in diesem Post.

Insidertipps

Neapel

Neapel ist voll, laut, dreckig – und wahrscheinlich gerade deshalb so schön! Diese Stadt hat meiner Meinung nach einfach Charme und irgendwie ist das auch authentisch italienisch, wenn man ständig Rollerfahrern auf der Straße ausweichen muss, oder? Auch wenn das nun kein Insidertipp ist, muss ich euch doch die Galleria Umberto I empfehlen, weil mich dieser Prachtbau wirklich umgehauen hat! Ansonsten solltet ihr abends am Hafen entlang spazieren, euch ein Bier von einem der vielen Kioske holen und euch dann zu den Einheimischen an die Mauer der Promenade setzen. Super schön ist auch der Floridiana-Park auf dem Vomero-Hügel, von dem man eine tolle Aussicht auf die Stadt hat und wo man vor allem der lauten Innenstadt ein wenig entfliehen kann.

Amalfiküste

Zunächst einmal: ja, die Amalfiküste ist wunderschön – aber nicht in der Hochsaison! Dann ist sie voll, viel zu voll. Als wir mit dem Auto entlang gefahren sind, konnten wir nirgends stehen bleiben, weil es erstens ständig Stau gab und zweitens eh keine Parkplätze frei waren. Mein Tipp also: Fahrt nicht in der Hochsaison hin oder macht einen Abstecher mit dem Boot, da gibt es sogar Bootstouren, die die ganze Amalfiküste abfahren und so hat man keinen Stress mit der Parkplatzsuche. Auch Positano war mir viel zu touristisch, da haben mir die kleineren Städte Ravello oder Amalfi besser gefallen. Mein Tipp: Fahrt ein bisschen weiter nach Salerno, dort ist es auch wunderschön, nicht so touristisch und es gibt genügend (bezahlbare) Parkplätze. 

Bevor wir die Amalfiküste erkundet haben, waren wir noch einen Tag in Sorrent. Hier ist es auch ziemlich touristisch, aber wir haben ein kleines Juwel entdeckt. Direkt beim Eingang der Villa Communale (Stadtpark) liegt ein altes Kloster, wo man sich im Schatten ein bisschen ausruhen kann. Im zweiten Stock befindet sich eine Kunstgalerie, wo als wir dort waren Fotos von einem italienischen Künstler ausgestellt wurden – die Schaukel auf der Dachterrasse musste ich natürlich auch gleich mal testen :)

Bei meinem Trip habe ich mich vom *Bildatlas von Dumont “Golf von Neapel und Kampanien” inspirieren lassen. Das Heft ist in sechs Kapitel gegliedert: Neapel, Vesuv, Die Inseln, Halbinsel von Sorrent, Kampaniens Norden und Kampaniens Süden und hält jede Menge Tipps bereit, von denen ich ein paar ausprobiert habe – schließlich waren wir nur ein paar Tage hier. Schön fand ich auch die Karten zu jeder Region und die Hintergrundreportagen wie zur Pizza oder zum Kaffee. Als ich so in der Hängematte lag, das Meer rauschen gehört hab…da war das Heftchen genau das Richtige zum Schmökern…hach :)

[wanderlust] Italien-Roadtrip II – Toskana

Weiter geht’s in die Toskana, wo weitere Insidertipps zu Florenz, San Gimignano, Montepulciano und mehr auf euch warten…

Olivenhaine, Weinberge, Zypressen – die Toskana ist für Naturfans der Wahnsinn…ich bin aus dem Fotografieren gar nicht mehr herausgekommen! Außerdem riecht es überall so gut – mein erster Tipp also: viel schnuppern :) Ansonsten sind die Orte, die ich euch präsentiere keine Geheimtipps, aber was ich euch dort empfehle, weiß bestimmt nicht jeder Touri…

Insidertipps

1. Florenz

Ihr solltet nicht den riesigen Mercato Centrale besuchen, sondern die kleinere Variante Mercato Sant’ Ambrogio. Der ist viel schöner und noch dazu angenehmer, da nicht so viel los ist, wie auf dem großen Bruder. Wer ein bisschen Ruhe vor den vielen Menschen haben will, macht am besten einen Abstecher in Cascine Park, ein riesiger Park etwas abseits vom Stadtzentrum. Zwar kein Geheimtipp mehr, aber mit dem Bus kommt man in 15 Minuten nach Fiesole, einer kleinen Stadt am Rand von Florenz. Steigt man dort auf das Kloster San Francesco hat man einen atemberaubenden Blick über Florenz. Cool essen gehen kann man übrigens im Le Murate – ein Restaurant in einem alten Gefängnis!

Mit dabei war der Reiseführer *Dumont Direkt über Florenz, der mir vor allem bei den Haupt-Attraktionen eine große Hilfe war.

Ein kleiner, leichter Reiseführer – toll! Die Aufmachung finde ich sehr gelungen und das Design spricht meiner Meinung nach genau Leute in meinem Alter an. Der Reiseführer ist in 15 Direktkapitel unterteilt, die verschiedene Themen und Orte von Florenz behandeln: Mode, Ponte Vecchio, Welt der Medici etc. Es gibt viele Übersichtskarten, aber auch genaue Stadtteilpläne und natürlich auch einen großen faltbaren Stadtplan. Informativ fand ich auch die Doppelseite Florenz in Zahlen (wusstet ihr, dass 9 Mio. Menschen jährlich nach Florenz kommen?) und besonders gefallen hat mir der Florenz-Kompass – eine Doppelseite mit einem coolen graphischen Überblick über den Inhalt des Reiseführers.

 

2. San Gimignano

Dieser Ort wirkt so geheimnisvoll! Und auch wenn er ziemlich überlaufen ist, hat er sich doch seinen Charme bewahrt! Wegen seiner vielen Türme, wird San Gimignano auch als Manhattan des Mittelalters bezeichnet. Auf einen der Türme solltet ihr unbedingt steigen, um die Aussicht zu genießen, wie z.B. auf den großen Glockenturm. Einen schönen Ausblick hat man übrigens auch von der alten Burg Rocca, die heute ein öffentlicher Park ist und von der aus man die umliegenden Weinberge sehen kann.

3. Siena

Dass man den Piazza del Campo, der schönster Platz der Toskana genannt wird, mal gesehen haben sollte, brauch ich nicht zu erwähnen oder? Ansonsten sollte man in Siena zum Shoppen einen Abstecher in die Via Banchi di Sopra, Via di Città und die Via Pantaneto machen. Das beste Eis gibt es im Kopa Kabana in der Via dei Rossi! Vom Torre del Mangia hat man zwar einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt, die Tickets kosten allerdings 10 Euro, ist also nicht gerade billig – aber die Aussicht lohnt sich!

4. Montepulciano

Hach, einfach ein schönes Städtchen! Hier sollte man einfach nur die verwinkelten Gassen laufen und die alten Häuser auf sich wirken lassen. Ansonsten solltet ihr euch den  Torre di Pulcinella angucken, ein Turm, auf dem jede volle Stunde ein Clown mit einem kleinen Hammer gegen eine Glocke schlägt – witzig, oder? Probieren solltet ihr unbedingt Pici, das sind dicke gerollte Nudeln, am besten aglio e olio, die ihr im Restaurant Il Cittino probieren könnt…mhhm! 

5. Montefioralle

Dieser kleine Ort hat’s mir wirklich angetan. Montefioralle hat nur 80 Einwohner, gilt aber als eines der schönsten Dörfer der Toskana. Und das mit gutem Grund – hier ist es einfach so schön romantisch! Bis auf die Burg gibt es eigentlich nichts zu sehen, aber spaziert einfach mal durch die kleinen Gassen und trinkt unbedingt einen Cappuccino im Café Montefioralle (das einzige Café des Dorfes) mit einer schönen Aussicht auf die Weinberge.

Unterkunft

Wir sind mit unserem VW-Bus bei *Camping Mugelloverde in San Pietro a Sieve, ca. 30km von Florenz entfernt, untergekommen. Hier durften wir netterweise zwei Nächte schlafen und haben uns super wohl gefühlt! Hier ein paar Infos zum Campingplatz:

  • Stromanschluss direkt am Platz
  • Zwei Wasch- und Toilettenräume
  • WIFI
  • Mini-Market und Restaurant
  • Kostenloser Shuttle-Bus zum Bahnhof in San Pietro
  • Tischtennis, Billard, Kicker
  • Pool (Bademützenpflicht)
  • Spielplatz

 

Der Campingplatz ist riesengroß und wie der Name schon sagt sehr grün, das hat uns sehr gut gefallen! Die Größe ist aber auch ein Nachteil, wenn man so wie wir den Platz ganz oben nimmt, hat man es weit zum morgendlichen Semmeln holen :) Man darf sich aber den Platz selbst aussuchen, also besser etwas weiter unten parken. Die sanitären Anlagen waren sauber und es gab sogar eine Waschmaschine. Um Florenz zu erkunden ist die Lage super, es gibt einen kostenlosen Shuttle-Bus zum Bahnhof und mit dem Zug ist man in ca. 30 Minuten in Florenz.

[ausprobiert] Camping-Gadget: Hand-Kaffeemühle

Auch unterwegs muss man nicht auf frisch gemahlenen Kaffee verzichten, ich habe die Hand-Kaffeemühle getestet…länglich, praktisch, gut!

Es geht nichts über einen frisch gemahlenen Kaffee…wenn einem dieser einzigartige Duft in die Nase steigt, steht es sich gleich viel leichter auf. Aber was macht man da unterwegs, wenn man im VW-Bus wenig Platz ist und man nicht Omas unhandliche, riesige Kaffeemühle mitnehmen kann – für diesen Fall gibt es die *Porlex Handmühle, auch im Mini-Format – also genau das richtige Camping-Gadget! Wir durften die Mühle auf unserem Roadtrip testen und hier folgt unser Fazit…

Aber erst mal zu den Fakten! Die Mini-Handkaffeemühle ist nur 13,5cm hoch, hat einen Durchmesser von 4,6cm und durch den integrierten Gummi-Aufsatz liegt sie gut in der Hand. In den Bohnenbehälter passen ca. 20g Kaffeebohnen und das reicht ziemlich genau für 2 Tassen. Das tolle an der Mühle ist, dass sich der Griff abnehmen lässt und man sie damit platzsparend verstauen kann. 

Besonders edel wirkt natürlich das Gehäuse aus Edelstahl und hat noch einen anderen Pluspunkt – es ist super leicht zu reinigen, genauso wie das Mahlwerk aus Keramik. Man kann beide Keramik-Mahlscheiben entfernen und per Hand oder sogar in der Spülmaschine gewaschen werden. Die Mühle ist sehr leise – also kein unangenehmes Gequietsche bei dem man den ganzen Campingplatz aufweckt. Außerdem haben uns die verschiedenen Mahlgrade begeistert, da man über ein kleines Rädchen mehr als 15 verschiedene Mahlgrade einstellen kann und die Mühle daher für jegliche Kaffeezubereitungsmethoden einsetzbar ist. Super, um auch auf Reisen jeden Morgen einen frisch gemahlenen Kaffee zu kochen!

Eine gute Mühle braucht guten Kaffee – eh klar! Wir durften den Limu-Kaffee von Coffee Circle (350g/8,90 €) aus dem Hochland Äthiopiens testen. Laut Beschreibung schmeckt er blumig-süß mit Aromen von Zartbitterschokolade und enthält 100% sortenreine Arabica Bohnen. Die Kaffees von Coffee Circle werden in der eigenen Rösterei in Berlin frisch und schonend geröstet, damit die verschiedenen Nuancen am besten zur Geltung kommen. Nach dem Probieren des Limus hatten wir allerdings ein ziemlich großes Problem…

Wir waren geschmacksverwöhnt – als der Limu-Kaffee zur Neige ging, mussten wir auf italienischen Kaffee aus dem Supermarkt zurückgreifen. Und auch wenn man glaubt, in Italien gibt es guten Kaffee…dann gilt das nicht für Supermarkt-Kaffee und eine schöne Rösterei haben wir leider nicht entdeckt. Wir haben uns also nach etwa zwei Wochen, als der Limu-Kaffee aus war, jeden Morgen an die Aromen und den Geschmack wehmütig zurückerinnert – hach, der war einfach lecker :)

[wanderlust] Italien-Roadtrip I – Pragser Wildsee

Habt ihr Lust auf einen Roadtrip? Ich nehme euch mit nach Italien und der erste Stopp heißt: Pragser Wildsee. Insidertipps, here we go!

Hach, dieser See hat’s mir angetan –  und es ist ein richtiger Instagram-See…da hab ich nämlich die ganzen Fotos gesehen, die mich neugierig gemacht haben, ob der See wirklich so smaragdfarben aussieht – und er sieht wirklich so atemberaubend aus wie auf den Fotos! Hier kommen meine Insidertipps zum Pragser Wildsee!

Insidertipps

1. Hinkommen

Mein erster Tipp wäre eigentlich nicht während der Hochsaison zu kommen (Juli/August), da der Pragser Wildsee längst kein Geheimtipp mehr ist. Aber wir waren auch Anfang August da und haben es genossen! Trotzdem lohnt es sich relativ früh zu kommen, um den Menschenmassen zu entgehen. Außerdem empfiehlt es sich in in dem nahegelegenen Dorf Oberhaus-San Vito kostenlos zu parken und dann eine Wanderung zum See zu machen. Das ist schöner und man umgeht die kostenpflichtigen Parkplätze direkt am See. (lasst euch nicht von dem Schild abschrecken, wir waren in 20 Minuten da und Turnschuhe sind völlig ausreichend)

 

2. Vor Ort

Es bleiben 3 Optionen: Picknicken, Wandern, Bootsfahren. Wir haben nur am See gepicknickt und haben uns einmal KURZ (der See ist eiskalt) erfrischt, man kann aber auch einmal um den See wandern (ca. 90 Minuten) oder sich ein Boot mieten und ein bisschen auf dem See rudern. (30 Min./12 Euro, 60 Min./18 Euro). Wer gerne wandert, kann am westlichen Ufer des Sees zur Grünwaldalm spazieren, da dauert der Aufstieg noch einmal ca. 1 Stunde.

3. Verpflegung

Nehmt euch Proviant und eine Decke mit! Es gibt doch nichts schöneres als ein Picknick mit dieser Kulisse oder? Außerdem müsst ihr dann nicht auf das teure Essen am Kiosk zurückgreifen…

5. Umgebung

Allein eine Fahrt durch die Dolomiten ist die Reise Wert! Außerdem hat uns Seis am Schlern sehr gut gefallen, wo wir mitten im Wald eine Mittagspause gemacht haben – mit Blick auf Kastelruth. Zur Seiser Alm konnte man leider nicht mit dem Auto, sondern nur mit der Seilbahn hochfahren, aber drum herum ist es auch schön :)

Unterkunft

Wir sind mit unserem VW-Bus auf dem Campingplatz Corones untergekommen, die uns freundlicherweise einen Stellplatz für 2 Nächte zur Verfügung gestellt haben. Hier ein paar Infos über *Camping Corones:

  • Strom-Anschluss direkt am Stellplatz
  • der Minimarket und Restaurant,
  • Spielplatz
  • 2 Sanitärgebäude mit Toiletten, Duschen, Wasch-, Spülräumen
  • WIFI

Neben den Stellplätzen bietet der Campingplatz auch noch Ferienwohnungen, Schlaffässer und Chalets, außerdem eine Saunawelt.

Es hat uns hier wirklich super gefallen und vor allem die sauberen, einzel absperrbaren Badezimmer haben uns begeistert! Man fühlt sich fast wie in einem Hotel und nicht wie auf einem Campingplatz. Zum Pragser Wildsee sind es nur ca. 20 Minuten, sodass der Campingplatz perfekt liegt, wenn man den See und die Umgebung erkunden will. Außerdem ist war der Blick auf die Dolomiten einfach traumhaft!

[ausprobiert] Tees von Smecket

Tees schmecken nicht nur im Winter…außerdem macht der Sommer sowieso gerade Pause – gönnt euch doch bei dem Wetter mal eine Tasse Tee!

*Smecket steht für hochwertige Biotee-Mischungen, die alle bio-zertifiziert sind und keine künstliche Aromen oder Geschmacksverstärker enthalten. Die Verpackung in den kleinen, runden Dosen ist sehr schick, außerdem bleibt der Tee in der luftdichten Verpackung geschützt, sodass er kein Aroma verliert.

Der Name “Smecket” hat eine süße Bewandnis: “„Smecket“ pflegte unsere Tochter im zarten Alter von zwei zu sagen, wenn ihr etwas besonders gut schmeckte. Seither werden solche Geschmackserlebnisse bei uns in der Familie gern mit dem vielsagenden Ausdruck „Smecket“ kommentiert. So lag es nahe, diesen auch als Namen für unsere leckeren Teekreationen zu verwenden.”

Weißer Tee Zitrone-Rosmarin (45g/8,49 €)

Zutaten: Weißer Tee*, Lemongras*, Rosmarinblätter* (5 %), Apfelminze*, Zitronenschalen* (4 %), Aroma. *Aus kontrolliert biologischem Anbau

Weißer Tee wird zwar aus derselben Pflanze wie schwarzer Tee hergestellt, allerdings werden beim weißen Tee nur die Knospen und die jungen Blätter der Teepflanze geerntet, weshalb der Tee sehr mild im Geschmack ist. Ich war ja bei “Rosmarin” ein wenig skeptisch, aber da der Lemongras-Geschmack überwiegt und der Tee nur eine ganz leichte, angenehme Rosmarin-Note hat, schmeckt er wirklich gut. 

Grüner Tee Südfrucht (75g/8,99 €)

Zutaten: Grüner Tee*, weißer Tee*, Papayastücke* (Papaya*, Reismehl*), Ananasstücke*, Aroma, Malvenblüten*, Rosenblüten*, Erdbeerstücke*, Himbeerstücke*. *aus kontrolliert biologischem Anbau

Ich bin eigentlich kein Fan von grünem Tee, weil mir der meistens zu “grasig” schmeckt, auch wenn ich ihn nur kurz ziehen lasse. Dieser hier hat zwar nach grünem Tee geschmeckt, aber war überhaupt nicht bitter und die feine Papaya- und Ananas-Note haben mich quasi in die Südsee gebeamt! Vielleicht werde ich ja doch noch zum Grüner Tee-Trinker…

Früchtetee Ananas-Kokos (125g/9,99 €)

Zutaten: Apfelstücke*, Bananenchips* (Bananen*, Kokosnussöl*, Rohrohrzucker*, Honig*), Feigenstücke* (Feigen*, Reismehl*), Kokosraspeln* (10 %), Ananasstücke* (6 %), Aroma, Ingwerstücke*, Sanddornflocken* (Sanddornmark*, Reismehl*), Vanillestücke*. *Aus kontrolliert biologischem Anbau

Da würde man am liebsten gleich in die Teedose greifen und anfangen zu knabbern…dieser exotische Früchtetee hat mich fast schon an ein Müsli erinnert und ich musste mich wie gesagt zusammenreißen nicht die Bananenchips rauszuklauen. Übergossen mit heißen Wasser kommt der Duft erst so richtig raus, allerdings hat es mir hier ein wenig an Geschmack gefehlt. Der Duft und der Anblick war zwar himmlisch, aber der Tee hat mir zu wenig nach seinen Zutaten geschmeckt…


Früchtetee Rote Beere (150g/9,99 €)

Zutaten: Apfelstücke*, Korinthen* (Korinthen*, Palmöl), Karottenstücke*, Rote Beete Stücke*, Aroma, Erdbeerstücke*, Himbeerstücke*. *aus kontrolliert biologischem Anbau

Der letzte im Bunde ist noch ein Früchtetee, diesmal nicht so exotisch, sondern klassisch mit verschiedenen Beeren, Apfel, Korinthen und auch ein paar Rote Beete- und Karottenstücken. Der Tee schmeckt sehr intensiv nach Apfel, die Beeren kommen nur leicht durch, deshalb ist es für mich eher ein Herbst-/Wintertee. Normalerweise sind mir Früchtetees immer zu “künstlich”, aber dieser schmeckt wirklich natürlich fruchtig – toll!

Übrigens, für den Fall, dass es irgendwann mal wieder wärmer werden sollte, loosen Tee kann man ganz einfach zum Eistee machen – aufbrühen, wer will, kann etwas Zucker zugeben, erkalten lassen, Eiswürfel rein – fertig!

[rezension] Antoine Laurain – Das Bild aus meinem Traum

Kennt ihr Antoine Laurain? Nicht? Wenn euch verträume Romane mit französischem Charme gefallen, solltet ihr diesen Autor jetzt einmal kennenlernen…

Klappentext

Und darum mag ich es

Bisher habe ich noch keinen Roman von Antoine Laurain gelesen, aber *Das Bild aus meinem Traum wird sicher nicht der letzte gewesen sein. Das Buch versprüht so viel französischen Charme, dass man sofort die Lust verspürt sein Köfferchen zu packen und nach Frankreich zu fahren! Der Protagonist Monsieur Chaumonet ist sehr interessant gezeichnet und man ist gespannt, was es mit dem geheimnisvollen Portät auf sich hat. Einen Abzug gibt es für die Sympathie…ich finde die Figur wie gesagt interessant, aber nicht unbedingt sympathisch. Ansonsten ist die Geschichte sehr rund und auch das offene Ende gefällt mir. Die melancholische Atmosphäre muss man mögen, mir hat sie sehr gut gefallen und ich hab mich beim Lesen sehr wohl gefühlt…außerdem habe ich nun Lust auf mehr von Antoine Laurain!

Wertung ♥♥♥♥/♥♥♥♥♥

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Milchalternativen im Test II

Mittlerweile gibt es unzählige Milchalternativen – ich habe sechs davon auf Geschmack und Verwendungsweisen getestet!

Nach meinem ersten Milchalternativen-Test geht es nun weiter mit sechs Getränken auf Nuss- und Getreidebasis, von *Provamel zur Verfügung gestellt, die zwar nicht so schmecken wie “echte” Milch, aber genauso vielseitig einsetzbar sind.

Kokos-Mandel (1l/2,99 €)

Inhaltsstoffe: Wasser, Kokosmilch (4,5%), europäische Mandeln (3%), Agavendicksaft (3%), Meersalz, natürliches Kokosaroma

Geschmack: Der Kokosgeschmack dringt nicht so stark durch, sondern man kann nur eine leichte Kokos-Note erschmecken. Der Kokos-Mandel-Drink schmeckt durch den Agavendicksaft leicht süß.

Verwendung: Leider lässt sich der Kokos-Mandel-Drink nicht so gut schäumen, der Schaum ist sofort wieder in sich zusammen gefallen. Außerdem passt Kokos auch nicht unbedingt zu Kaffee…Ich habe mir mit dem Drink einen Griesbrei gezaubert, den ich mit ein paar gebratenen Pflaumen aufgepeppt habe…mit dem leichten Kokosgeschmack sehr lecker!

Mandel (1l/2,99€)

Inhaltsstoffe: Wasser, europäische Mandeln (6,5%), Agavendicksaft (3%), Stabilisator (Gellan)

Geschmack: Soja, Hafer und Mandel sind ja mittlerweile die Vorreiter bei den Milchalternativen. Wahrscheinlich auch deshalb weil sie der Milch am nähesten kommen, sowohl im Geschmack, als auch in den Verwendungsmöglichkeiten. Außerdem sind Mandeln auch noch gesund, schon 60g Mandeln am Tag wirken sich positiv auf unsere Gesundheit aus! Der Mandeldrink war die cremigste Milchalternative in meinem Test, das gibt einen großen Pluspunkt, da ich viele der Drinks zu wässrig finde. Natürlich schmeckt der Mandeldrink auch stark nussig – muss man mögen!

Verwendung: Der Mandeldrink lässt sich super schäumen und passt auch vom Geschmack gut zu Cappuccino! Ich habe auch mein morgendliches Porridge mit dem Mandeldrink zubereitet und war vom geschmacklichen Ergebnis begeistert!

Quinoa-Reis (1l/2,79 €)

Inhaltsstoffe: Wasser, Quinoa (7%), europäischer Reis (6%), Sonnenblumenöl, Meersalz

Geschmack: Quinoa-Reis klingt nach einer aufregenden Kombi! Leider war mir der Drink zu wässrig und durch die fehlende Süße auch etwas gewöhnungsbedürftig. Wer aber ohne Zucker auskommen will, sollte auf diesen Drink zurückgreifen!

Verwendung: Ich habe den Quinoa-Reisdrink für mein Bircher Müsli verwendet, da hat die wässrige Konsistenz auch nicht gestört!

Macadamia (500ml/2,39 €)

Inhaltsstoffe: Wasser, Macadamianüsse (4%), Agavendicksaft (3,3%), Meersalz

Geschmack: Ganz ehrlich – ich hätte blind nicht geschmeckt, dass das Macadamianuss drin ist. Der Drink ist aber äußerst lecker, schmeckt nussig und im Vergleich zu den anderen Drinks sehr süß!

Verwendung: Der Macadamiadrink schmeckt super im Smoothie! Ich habe mir hier einen mit Spinat, Banane und Mandeln gemacht – zusammen mit dem Macadamiadrink die perfekte Kombi!

Cashew (500ml/2,19 €) und Haselnuss (500ml/2,49 €)

Inhaltsstoffe: Wasser, Cashewkerne (6%), Meersalz

Geschmack: Der Cashewdrink ist ungesüßt und schmeckt daher (logischerweise) nicht so süß wie der Haselnussdrink, der Agavendicksaft enthält. Auch hier hätte ich blind vermutlich nicht erraten, dass ich gerade Cashewnüsse trinke und generelle würde ich die Cashewmilch geschmacklich eher im unteren Drittel einordnen. Leider mein Verlierer in diesem Test!

Verwendung: Das Schäumen mit dem Cashewdrink hat nicht so gut geklappt (das Foto ist mit dem Haselnussdrink entstanden). Ich würde sie vielleicht am ehesten zum Backen verwenden, das habe ich allerdings noch nicht ausprobiert, ob das klappt.

Inhaltsstoffe: Wasser, Haselnüsse (4%), Agavendicksaft (3.5%), Meersalz

Geschmack: Kommen wir zum geschmacklichen Gewinner – denn dieser Haselnuss-Drink schmeckt wie Nutella. Ja, sie ist zwar sehr süß, aber hilft unglaublich gut gegen das Nachmittagstief und man kann die Schokolade in der Schublade lassen. Auch von der Konsistenz hat mich die Cremigkeit überzeugt!

Verwendung: Der Schaum für den Cappuccino ist zwar etwas großporig, aber hält! Und ein Cappuccino mit leichter Noisette-Note…zum Hinknien!

[rezension] Patrick Süskind – Die Geschichte von Herrn Sommer

Heute stelle ich euch ein Buch von einem meiner Lieblingsautoren vor!

Klappentext (Quelle: Diogenes)

Zu der Zeit, als ich noch auf Bäume kletterte, lebte in unserem Dorf, keine zwei Kilometer von unserem Haus entfernt, ein Mann mit Namen ›Herr Sommer‹. Kein Mensch wusste, wie Herr Sommer mit Vornamen hieß, und kein Mensch wusste auch, ob Herr Sommer einem Beruf nachging. Man wusste nur, dass Frau Sommer einen Beruf ausübte, und zwar den Beruf der Puppenmacherin. Obwohl man über die Sommers und insbesondere über Herrn Sommer so gut wie nichts wusste, kann man doch mit Fug und Recht behaupten, dass es im Umkreis von mindestens sechzig Kilometern um den See herum keinen Menschen gab, Mann, Frau oder Kind – ja nicht einmal einen Hund –, der Herrn Sommer nicht gekannt hätte, denn Herr Sommer war ständig unterwegs. Es mochte schneien oder hageln, es mochte stürmen oder wie aus Kübeln gießen, die Sonne mochte brennen, ein Orkan im Anzug sein, Herr Sommer war auf Wanderschaft.

Und darum mag ich es

Die meisten von euch kennen wahrscheinlich Patrick Süskind wegen “Das Parfum” und ich muss zugeben, dass ich auch erst wegen diesem Buch auf ihn aufmerksam geworden bin – und seitdem bin ich Fan! *Die Geschichte von Herrn Sommer steht schon lange auf meiner Readlist und ich muss sagen, auch wenn es natürlich überhaupt nicht mit “Das Parfum” zu vergleichen ist, hat es mich genauso begeistert. Süskinds unglaubliche Sprachfertigkeit und seine Fähigkeit Melancholie und Witz auf eine angenehme Weise zu paaren, sind einfach einzigartig!

Der Titel mag vielleicht verwirren, wenn man das Buch liest, denn die Geschichte handelt eigentlich nicht von Herrn Sommer, der nur als Nebenfigur auftritt, sondern von einem kleinen Jungen, den man beim Aufwachsen begleitet. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt und ist sehr skurril und vielleicht deshalb so faszinierend. Perfekt machen das Büchlein die schönen Illustrationen von Jean-Jacques Sempé.

Wertung ♥♥♥♥♥/♥♥♥♥♥♥
Leseprobe

[tasty sunday] Apfel-Zimt-Brot

Frühstück ist fertig! Heute gibt es ein Rezept für ein gesundes Apfel-Zimt-Brot, das super zum Sonntagsbrunch passt.

Ich liebe Zimt…das sollten alle, die meinen Blog verfolgen bereits wissen! Dieses Apfel-Zimt-Brot ist himmlisch und mit ein bisschen Butter und Marmelade ist es für mich das perfekte Frühstück. Ich habe mir die Scheiben ein bisschen getoastet, dann ist das Brot knuspriger und die Butter schmilzt dann so schön auf dem Brot…mhhhm! Außerdem enthält es kein Gramm Mehl und keinen raffinierten Zucker, sondern ausschließlich Kokosblütenzucker. Kokosblütensirup habe ich euch schon mal in einem anderen Rezeptvorgestellt habe. Außerdem verwende ich statt Butter Kokosöl.

New-Image

Das Rezept habe ich aus dem  *Balanced Baking-Kochbuch von Bloggerin Mara Hörner (hier geht’s zu ihrem  Life is Full of GoodiesBlog). Scrollt weiter, wenn ihr wissen wollt, wie mir das Buch gefallen hat…

Zunächst mal zum Cover: diese Farben und das Foto – einfach toll! Das Backbuch macht sich sehr gut in meinem Bücherregal! Aber da man ja ein Buch nie nach seinem Cover beurteilen sollte (obwohl ich das meistens tue) mal zum Inhalt: 60 Rezepte, die ohne weißen Zucker, Weizenmehl und Butter auskommen. Sie sind unterteilt in Frühstück, Kuchen, Klein&Fein und No Bake. Jedes Rezept ist mit einem wunderschönen ganzseitigem Foto bebildert, das sofort Appetit macht. Die Zutaten hat man (wenn man auf gesunde Ernährung achtet) sowieso schon zuhause und auch sonst schadet es sich nicht ein paar gesunde Alternativen zu Zucker, Mehl und Butter anzuschaffen. Die meisten Rezepte sind allerdings wegen den Eiern nicht vegan, aber da gibt es mittlerweile auch schon genug Alternativen, wie man die Eier ersetzen kann. Alles in allem ein tolles Buch, das Lust auf gesundes Backen und irgendwie auch gute Laune macht :)

[ausprobiert] Festival-Kit von Schöner Festiveln

Heute stelle ich euch das Festival-Kit von Schöner Festiveln vor, das ich auf dem Southside auf Herz und Nieren getestet habe.

Vor 3 Wochen war ich auf dem Southside Festival und hatte ENDLICH! einmal gutes Wetter erwischt! Wenn man schon öfter auf Festivals war, weiß man irgendwann auch, was unbedingt in den Rucksack muss…aber es kommt trotzdem immer wieder vor, dass ich irgendetwas wichtiges vergesse oder mir denke, dass dieses eine Utensil vielleicht nützlich gewesen wäre. Wie gut, dass sich da Leute Gedanken gemacht haben und Festival-Kits zusammenstellen. Da braucht man nicht lange überlegen, was man alles braucht, sondern hat alles in einer Box und kann sich sicher sein super ausgestattet zu sein. Dieses Festival-Kit gibt es in mehreren Ausführungen im  Schöner Festiveln Shop und ich durfte das *Festival-Survival-Kit Feiern XXL testen.

Im Kit waren diese vielen, schönen Sachen enthalten:

Wir konnten (fast) alle Artikel gut gebrauchen und hier seht ihr ein paar davon im Einsatz…

 

Ich muss sagen, dass ich wirklich noch nie so gut ausgestattet war! Ich war zwar “voll bepackt” mit Sonnencreme an der einen Hosenschnalle und der Wasserflasche an der anderen, aber beim Tanzen hat es nicht gestört und das Wasser habe ich sowieso immer gleich ausgetrunken, weil es so heiß war! Da waren 400ml ein bisschen wenig, weil man im Tetrapak max. 1 Liter mitnehmen durfte, aber die faltbare Flasche ist auf jeden Fall praktischer als ein Tetrapak, auch mit dem tollen Halter, der auch im Festival-Kit war!

Am meisten Spaß hatten wir mit der Konfetti-Pistole, bei der sogar Ersatzpatronen dabei waren, sodass wir einige Schüsse Konfetti abfeuern konnten :)

Ich kann das Festival-Kit auf jeden Fall empfehlen! Aktuell ist das Feier-Kit nicht lieferbar, aber es gibt auch noch andere Kits, die euch auf jeden Fall den Festival-Sommer versüßen könnten! Hier noch ein paar Impressionen von unserem Southside-Wochenende: